TSV 1860 München gegen FC Memmingen: Die Stimmen zum Löwen-Sieg

Der TSV 1860 hat am Samstagnachmittag gegen Regionalliga-Kontrahent FC Memmingen mit 1:0 gesiegt. Trainer Daniel Bierofka und der neue Sportliche Leiter Günther Gorenzel standen nach dem Schlusspfiff Rede und Antwort.
| Matthias Eicher / Sport
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Nach dem knappen Sieg gegen Memmingen fordert Löwen-Trainer Daniel Bierofka mehr Aggresivität von seiner Mannschaft.
sampics / Augenklick Nach dem knappen Sieg gegen Memmingen fordert Löwen-Trainer Daniel Bierofka mehr Aggresivität von seiner Mannschaft.

München - Dritter Test, zweiter Sieg: Der TSV 1860 hat am gegen den FC Memmingen auf dem Kunstrasenplatz am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße einen 1:0-Sieg eingefahren. Nicholas Helmbrecht erzielte den einzigen Treffer der Partie (28.).

Trainer Daniel Bierofka tauschte erneut nach 45 Minuten seine komplette Mannschaft aus. "Es hat noch längst nicht alles gepasst, aber wir sind ja auch erst in der zweiten Woche der Vorbereitung. Wir haben noch vier Wochen Zeit, und sind dann auch einen Schritt weiter", erklärte der 38-Jährige nach Schlusspfiff. 

"Es war heute positiv, dass wir kein Gegentor kassiert haben. Am Anfang haben wir zwei Chancen zugelassen, danach nicht mehr viele. Letztes Mal haben wir drei Gegentore bekommen, das war nicht gut."

Bierofka:Kompaktheit steht über allem

Fortschritte habe er dahingehend gesehen, "dass wir in der Konterabsicherung cleverer verhalten haben als gegen Leipzig und Innsbruck." Wichtig sei auch, dass sich kein Spieler eine Verletzung zugezogen habe.

Verbesserungbedarf habe Bierofka dagegen im Kombinationsspiel und der Chancenverwertung gesehen. "Dass wir keinen klassischen Zehner haben, ist mir auch klar. Aber entscheidend ist erstmal die Kompaktheit. Wir können keinen Zauberfußball spielen und dann hinten die Hütte vollkriegen", so der Sechzger-Trainer.

Sportchef Gorenzel sieht Steigerungspotenzial

Seine Elf habe den Gegner "noch aggressiver anlaufen" müssen, nahm seine Spieler ob des harten Trainingsprogramms jedoch in Schutz. "Vielleicht auch ein bisschen die Müdigkeit. Wir haben gestern in der Früh zwei Stunden trainiert, waren auch am Nachmittag nochmal eindreiviertel Stunden auf dem Platz. Das muss man der Mannschaft auch zugute halten."

Der neue Sportchef Günther Gorenzel zeigte sich nach dem ersten Testspielsieg in seiner Amtszeit zufrieden und erklärte, dass die Sechzger bis zum Rückrudenstart am 24. Februar beim 1. FC Nürnberg II noch reichlich Steigerungspotenzial hätten:

"Ich kann das, was der Trainer sagt, nur vollkommen unterstreichen. Dass du in der zweiten Woche der Vorbereitung bist,  hast du noch viel Luft nach oben. Es werden viele Details, in der Raumaufteilung und in der Abstimmung, noch besser werden. Es ist ganz normal, dass das noch einige Zeit dauert."

Lesen Sie hier: Neuer Sportchef beim TSV 1860 - Gorenzel über Görlitz und andere Neulöwen

 

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