TSV 1860 München: Felix Uduokhai wollte die Löwen nicht verlassen

Felix Uduokhai durchlief sämtliche U-Mannschaften der Löwen. Dass der Youngster der Mannschaft in der Regionalliga nicht erhalten bleiben würde, war schnell klar. Seine Ablöse beschert 1860-Coach Daniel Bierofka dringend benötigte Spieler. Die Konstellation zeigt das ganze Dilemma.
| Patrick Mayer
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Seine Ablöse rettete Sechzig teilweise. Neu-Wolfsburger Felix Uduokhai.
sampics/Augenklick Seine Ablöse rettete Sechzig teilweise. Neu-Wolfsburger Felix Uduokhai.

München - Neun Jahre spielte er für die Löwen. Eigentlich wollte er gar nicht weg, aus der Stadt, die seine Heimat wurde. Von jenem Verein, in dem er zum Fußball-Profi reifte. Doch nach dem doppelten Abstieg musste Felix Uduohkai den TSV 1860 verlassen - trotz gültigen Vertrages. Die Perspektive Regionalliga Bayern war für den Juniorennationalspieler nicht erstrebenswert. Und die Löwen brauchten seine Ablöse dringend.

Kolportiert eine Million Euro für Uduohkai

Am Freitag schloss Geschäftsführer Markus Fauser mit gleich sieben Spielern Verträge, die ansonsten arbeitslos gewesen wären und nicht für Sechzig hätten spielen können. Uduohkai rettete mit der kolportiert eine Million Euro, die für seinen Transfer vom VfL Wolfsburg nach Giesing flossen, die (Weiter-) Verpflichtungen immens wichtiger Spieler.

Darunter sind Kapitän Felix Weber, Angreifer Nico Karger, Rückkehrer Timo Gebhart, der voraussichtliche Abwehrboss Jan Mauersberger sowie die hoffnungsvollen Neuzugänge Benjamin Kindsvater (Wacker Burghausen), Daniel Wein (Wehen Wiesbaden) und Aaron Berzel (SV Elversberg). Es ist eine positive Nachricht, die gleichzeitig das Dilemma versinnbildlicht. Nicht wenige Beobachter trauen Uduohkai eine Bundesligakarriere zu.

1860-Profi ein Schnäppchen für VfL Wolfsburg

Dem 19-Jährigen wird eine starke Spieleröffnung nachgesagt, zudem wird er als bodenständig und bescheiden beschrieben. Allerbeste Voraussetzungen also. Für Wolfsburg dürfte er ein regelrechtes Schnäppchen sein. Löwen-Boss Fauser musste dagegen pragmatisch handeln, und seine Fortführungsprognose auch personell sichern. Insider berichten, dass der Abgang Uduohkai zutiefst schmerzen soll. Doch für Gefühle ist aktuell kein Platz.

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