TSV 1860 München: Rainer Koch schmettert Kritik von Hasan Ismaik ab

Hasan Ismaik attackiert in seinem jüngsten Facebook-Post die Verantwortlichen beim TSV 1860 sowie Rainer Koch. Der BFV-Präsident, der noch beim Confed Cup weilt, zeigt sich von der Stichelei des Investors unbeeindruckt.
| Patrick Mayer
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1860-Investor Hasan Ismaik machte auf BFV-Präsident Rainer Koch nicht den Eindruck eines Fußball-Fachmanns.
Augenklick/Rauchensteiner 1860-Investor Hasan Ismaik machte auf BFV-Präsident Rainer Koch nicht den Eindruck eines Fußball-Fachmanns.

München - Dr. Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, kommt derzeit seinen Aufgaben als Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach. Der 58-Jährige ist Teil der DFB-Delegation beim Confed Cup, und so weilt der BFV-Boss an diesem Sonntag zum Finale zwischen Chile und Deutschland in Sankt Petersburg.

Störfeuer aus Abu Dhabi

Just in dieser erfreulichen Gemengelage erreichen Koch unliebsame Störfeuer aus München, oder besser gesagt aus Abu Dhabi. Hasan Ismaik, Investor des TSV 1860, kündigte in seinem jüngsten Facebook-Post an, seine Klage gegen die 50+1-Regel nun einzureichen. Der jordanische Geschäftsmann legt sich damit mit der Bundesliga, namentlich der DFL, und dem DFB an.

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Und auch Koch in seiner Funktion als BFV-Boss und DFB-Vize attackierte Ismaik scharf. "Besonders enttäuscht mich auch die Haltung von Dr. Rainer Koch. Einerseits versucht der DFB, mit 50+1 den Kommerz zu unterbinden, andererseits organisiert der Verband für Chinas U20-Nationalmannschaft einen Startplatz in der Regionalliga", hieß es in dem Post.

Koch zeigt sich vom 1860-Investor unbeeindruckt

Warum der Jordanier den hochumstrittenen Startplatz für Chinas Juniorennationalteam an dieser Stelle in einen Zusammenhang mit den Querelen um Sechzig setzt, weiß wohl nur Ismaik selbst. Es darf wohl von einem weiteren, diesmal regelrecht polemischen Störmanöver des langjährigen Geldgebers ausgegangen werden, der mit seinem Geschäft in Giesing selbst sang- und klanglos scheiterte.

Die AZ erreichte Koch in Russland. Der Fußballfunktionär wirkte genervt. Dennoch zeigte er sich letztlich unbeeindruckt. Er werde am Montag zur üblichen saisonvorbereitenden Regionalliga-Sitzung wieder nach Deutschland reisen, schilderte Koch, und sich dann mit seinen Kollegen vom BFV zusammensetzen, um auch zu besprechen, ob und wie auf die jüngste Anschuldigung des 1860-Mehrheitseigners reagiert werden soll.

Auf die öffentliche Attacke gegen seine Person angesprochen, meinte Koch schlicht: "Das machen andere auch." Er bleibt cool. Ratsam.

Zum Durchklicken: Die Bilder vom 1860-Testspiel beim FC Liefering

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