TSV 1860 München: Deshalb entschied sich Trainer Daniel Bierofka für Keeper Marco Hiller

Die alte Nummer eins ist auch die neue Nummer eins: 1860-Trainer Daniel Bierofka sagt, warum er Marco Hiller weiterhin dessen Torwart-Konkurrenten Hendrik Bonmann vorzieht.
| Matthias Eicher
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Die alte Nummer eins ist auch die neue Nummer eins: 1860-Trainer Daniel Bierofka sagt, warum er Marco Hiller weiterhin dessen Torwart-Konkurrenten Hendrik Bonmann vorzieht.

München - Durchgesickert war die Entscheidung schon tags zuvor, jetzt hat auch der "Entscheider" Stellung dazu genommen: Warum behielt Hinrunden-Stammtorhüter Marco Hiller im Rennen mit Herausforderer Hendrik Bonmann am Ende die Oberhand, Daniel Bierofka?

"Ich wollte es erst heute bekanntgeben, aber Marco hat es ja gestern erzählt. Dementsprechend wissen es ja schon alle, dass er im Tor bleiben wird. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wir haben einfach keinen Grund gesehen, einen Wechsel vorzunehmen. Marco hat es sehr gut gemacht", meinte der 1860-Trainer vor dem Spiel an diesem Samstag beim 1. FC Nürnberg II (13 Uhr, im AZ-Liveticker) über den alten und neuen Stammtorhüter. Dieser hatte es selbst im Gespräch mit der AZ ähnlich ausgedrückt.

Bierofka: "Ich werde genau hinschauen"

Der Lohn: Bierofka wird ihn in Abstimmung mit Sportchef Günther Gorenzel auch weiterhin im Löwen-Kasten lassen – weil dessen Degradierung schlicht nicht vertretbar gewesen wäre. Gleichzeitig machte der 39-jährige Coach Druck auf seine junge Nummer eins (21).

Lesen Sie auch: Der News-Blog zu Nürnberg II gegen den TSV 1860

Und er lässt Herausforderer Hendrik Bonmann einen Hoffnungsschimmer: "Marco weiß, dass Henne nahe dran ist. Ich werde genau hinschauen. Henne hat es professionell aufgenommen, obwohl es für ihn nicht einfach ist. Er wird auch im Toto-Pokal spielen."

Pokal-Einsätze für Bonmann

Heißt für Hiller: ausruhen verboten. Und für Bonmann: Mit Pokal-Viertelfinalist Sechzig kann er mit dem Duell bei der SpVgg Bayreuth, dem bereits ausgelosten Halbfinale gegen 1860 Rosenheim und einem möglichen Finale maximal drei Cup-Einsätze absolvieren.

Oder doch mehr? Das Luxusproblem der Löwen wird genau dann problematisch, wenn sich Hiller Patzer leisten sollte. Bierofka über den somit nur vorerst entschiedenen Zweikampf: "Die letzte Messe ist noch nicht gelesen."

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