TSV 1860 München: Daniel Bierofka offenbart, wie der Aufstiegskampf an ihm zehrt

Nach dem 2:0 beim FV Illertissen und der 99-Prozent-Meisterschaft in der Regionalliga Bayern redet Löwen-Trainer Daniel Bierofka sehr offen darüber, wie sehr ihm der Kampf um den Aufstieg zusetzt. Seiner Mannschaft erteilt der Coach des TSV 1860 ein vorzeitiges Feierverbot.
| Matthias Eicher/Patrick Mayer
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War neun Jahre selbst Profi des TSV 1860: Daniel Bierofka.
imago/Eibner War neun Jahre selbst Profi des TSV 1860: Daniel Bierofka.

Illertissen/München - Drei Spieltage, neun Punkte Vorsprung, ein um 16 Tore besseres Torverhältnis - das muss es doch gewesen sein für den TSV 1860 in der Regionalliga Bayern. Nach dem 2:0 (0:0) des TSV 1860 beim FV Illertissen herrschte so auch kollektive Erleichterung bei Sechzig.

Daniel Bierofka spricht über Belastung

Coach Daniel Bierofka sprach auch über die Belastung der besonderen Drucksituation - und er offenbarte dabei bemerkenswert ehrlich, wie sehr der Kampf um den Aufstieg in die Dritte Liga an ihm zehrt.

"Ich habe richtig schlecht geschlafen in den letzten Tagen. Als Trainer denkst Du immer: Da kann noch was passieren. Deswegen war dieser Sieg immens wichtig", erzählte der 39-Jährige. Seiner Mannschaft erteilte der ehemalige Bundesliga-Profi vorerst ein Feierverbot: "Warum sollen wir jetzt feiern? Wir haben am Sonntag ein wichtiges Spiel gegen Bayern."

Kampfansage an FC Bayern II

Zwar wirkte Bierofka auch nachdenklich, ebenso folgte jedoch eine Kampfansage gegen den Rivalen, der das Hinspiel 1:0 gewonnen hatte. 

"Im Derby geht es auch um Prestige, da wollen wir nochmal alles raushauen. Bayern ist sehr gut drauf, sie haben alles gewonnen außer Nürnberg. Ich denke, dass es ein hochklassiges Spiel wird", sagte Bierofka mit Blick auf den Klassiker gegen die am Sonntag (15.30 Uhr/im AZ-Liveticker). "Da wird es im Stadtderby nochmal zur Sache gehen." Die Erleichterung über den Sieg in Schwaben - vielmehr die Reaktion darauf - zeigte an diesem Abend letztlich aber auch, wie taff der Aufstiegskampf für den Löwen-Trainer wirklich ist.

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