TSV 1860 München bangt um Einsatz von Nico Karger gegen den FC Bayern II

Reicht es für den Klassiker? Top-Torjäger Nico Karger vom TSV 1860 hat nach wie vor Schmerzen, will aber fürs Derby gegen den FC Bayern II im Grünwalder Stadion rechtzeitig fit sein.
| Matthias Eicher
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Torjäger des TSV 1860 München: Nico Karger.
Rauchensteiner/Augenklick Torjäger des TSV 1860 München: Nico Karger.

München - Alle fiebern sie beim TSV 1860 dem Derby gegen den FC Bayern II (Sonntag, 15 Uhr, im AZ-Liveticker) entgegen – auch einer, der es zu verpassen droht. Nico Karger, mit neun Toren Top-Torjäger des TSV 1860, klagte im vergangenen Duell in der Regionalliga Bayern beim FC Augsburg II beim Aufwärmen über muskuläre Probleme und verpasste damit auch die 2:3-Pleite der Löwen.

Karger nicht im Training dabei

Auch am Mittwoch stand der 24-Jährige noch nicht wieder mit seinen Kollegen beim Training von Daniel Bierofka auf dem Rasen. "Ich habe noch Schmerzen im Adduktorenbereich", erklärte Karger, der mit Physio Nick Wurian nur ein Lauftraining abhalten konnte. Erst ab Freitag sei die Rückkehr ins Teamtraining möglich. Es wird somit ein Wettlauf gegen die Zeit.

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Karger zeigte sich allerdings optimistisch, rechtzeitig bis zum Sonntag gegen die kleinen Bayern fit zu werden: "Ich glaube schon, dass es mit dem Derby klappt. Ich bin auf jeden Fall heiß." Während Vizekapitän Jan Mauersberger (auch muskuläre Probleme) ebenfalls noch pausieren musste und nach Auskunft der Sechzger am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen soll, ist der Spielführer wieder fit: Felix Weber, schon am Dienstag mit seinem Trainingscomeback, stand auch gestern wieder auf dem Rasen.

Kein Weber-Comeback gegen FC Bayern II

Ein Blitz-Comeback gegen die kleinen Bayern schloss der Innenverteidiger nach mehrwöchiger Pause allerdings aus: "Nein, das kommt viel zu früh. Ich freue mich, dass ich wieder dabei bin, aber es zwickt noch ein bisschen." Die Polizei plant derweil für das Hochrisikospiel mit 500 Einsatzkräften.

Einsatzleiter und Vize-Polizeichef Werner Feiler appellierte nach dem Zwischenfall in Augsburg an beide Fan-Gruppierungen: "Pyrotechnik ist extrem gefährlich, auch wenn man meint, das sei eine schöne Show." Dabei entstünden Temperaturen von weit über 1000 Grad: "Das ist extrem gefährlich, so etwas kann man nicht mit einer Halben Bier oder einem Kübel Wasser löschen."

Lesen Sie hier: 1860-Boss kritisiert angebliche Augsburger Abzocke

 

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