TSV 1860 gegen Wehen Wiesbaden: Warum Manuel Schäffler nicht zu den Löwen zurückkam

Der TSV 1860 trifft am Samstag im Wiesn-Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden einen alten Bekannten wieder. Sportchef Günther Gorenzel erklärt, dass die Löwen im vergangenen Sommer Interesse an Manuel Schäffler hatten - und wieso ein Transfer nicht zustande kam.
| Matthias Eicher
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Bei den Löwen ausgebildet: Wehens Schäffler.
firo/Augenklick Bei den Löwen ausgebildet: Wehens Schäffler.

München - Am Samstag kehrt Manuel Schäffler nach München zurück. Der ehemalige Stürmer des TSV 1860 trifft mit seinem aktuellen Klub SV Wehen Wiesbaden im Wiesn-Heimspiel der Sechzger auf die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka (14 Uhr, im AZ-Liveticker). 

Und: Eine Rückkehr des einstigen Löwen Schäffler war im Sommer kurzzeitig Thema in Giesing: Wie Sportchef Günther Gorenzel auf AZ-Nachfrage erklärt, bekundeten die Sechzger Interesse am einstigen Schützling, der sich nach AZ-Informationen auch nicht abgeneigt zeigte. "Wir hatten einige Gespräche, aber wir haben schnell gemerkt, dass es für uns nicht realisierbar ist", erklärte Gorenzel über eine mögliche Rückholaktion des gebürtigen Fürstenfeldbruckers.

Manuel Schäffler: Wechselgedanken nicht konkret

Schäffler hätte bestens ins Profil der Sechzger gepasst, sich mit ehemaligen und heimatverbundenen Spielern zu verstärken. Der Mittelstürmer war mit 22 Saisontoren bester Torjäger der abgelaufenen Spielzeit und wäre für den TSV 1860 eine brauchbare Verstärkung gewesen. Nachdem Schäffler allerdings Ablöse gekostet hätte, war der mögliche Deal in Gesprächen mit Schäfflers Berater schnell wieder vom Tisch. 1860 verpflichtete mit Adriano Grimaldi und Stefan Lex zwei andere namhafte Angreifer.

Schäffler hat indes eine lange Vergangenheit beim TSV 1860: Der Stürmer reifte an der Grünwalder Straße zwischen 2007 und 2010 zum Fußball-Profi. Nach einem Leihgeschäft mit dem MSV Duisburg verließ der hochgewachsene Angreifer die Sechzger 2012 in der Winterpause endgültig, um sich dem FC Ingolstadt anzuschließen.

Günther Gorenzel: "Müssen auf Schäffler aufpassen"

Im Winter 2014 zog er weiter zu Holstein Kiel und scheiterte mit den "Störchen" am Saisonende an den abstiegsbedrohten Sechzgern in der Relegation zwischen der Dritten Liga und der 2. Liga. Jetzt kehrt Schäffler im Leibchen des Gegners zurück. Gorenzel über den Ex-Löwen: "Es ist ein sehr gefährlicher Stürmer, das hat er nicht nur in der letzten Saison unter Beweis gestellt. Wir müssen gut auf ihn aufpassen."

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