TSV 1860: Die Wahl von Robert Reisinger ist auch ein Misstrauensvotum

Die Mitgliederversammlung des TSV 1860 dokumentiert die Zerissenheit der Löwen. Und Robert Reisinger hat weit nicht alle Mitglieder hinter sich. Ein Kommentar.
| Matthias Kerber
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Eine Wahl ist die demokratische Legitimation des eigenen Handels.

TSV 1860: Crashkurs in Sachen Löwen-Seele

Doch wie legitim das Handeln der Sechzig-Gesellschafter – Investor Hasan Ismaik einerseits, der e.V. andererseits – ist, ob es immer im besten Interesse des Vereins ist, muss angezweifelt werden. Eins ist klar, ein "weiter, immer weiter" darf es nicht geben.

Wer noch irgendwelche Zweifel hatte, wie zerrissen, wie gespalten, wie kontraproduktiv es bei Sechzig zugeht, hat einen Nachhilfe-Crashkurs in Sachen Löwen-Seele erhalten. Darüber kann auch die Aktion "vereinenstattspalten" nicht hinwegtäuschen.

Ismaik gegen Reisinger, Reisinger gegen Ismaik

Ismaik hat keine Chance ausgelassen, Reisinger & Co. in platzierten Interviews zu diskreditieren, der 1860-Boss schoss zurück, die Mitgliederversammlung offenbarte die San-Andreas-Verwerfung weiter. Es war eine Selbstzerfleischungsorgie der Löwen.

Wir gegen euch, statt alle für Sechzig. Reisinger hat 64 Prozent der abgegeben Stimmen erhalten. Und das ohne Gegenkandidat! Auch der e.V. hat die Mitglieder nicht voll hinter sich. Es ist ein Vertrauens-, aber auch ein Misstrauensvotum zur gleichen Zeit.

Lesen Sie hier: Hasan Ismaik stundet 18-Millionen-Darlehen

Lesen Sie auch: Löwen gewinnen Hitzeschlacht gegen Dachau

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