TSV 1860: "Das tut sehr, sehr gut" – Siegtorschütze Marcel Bär überglücklich über Befreiungsschlag

Der TSV 1860 gewinnt das Kellerduell gegen den MSV Duisburg mit 3:2. Nach dem Spiel ist den Löwen die Erleichterung anzumerken.
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Marcel Bär jubelt über seinen Treffer zum 3:2-Endstand.
Marcel Bär jubelt über seinen Treffer zum 3:2-Endstand. © sampics / Stefan Matzke

München –  Das Traditionsduell zwischen dem TSV 1860 und dem MSV Duisburg glich tabellarisch gesehen einem Abstiegskracher: Der 16. hat den 17. der Tabelle auf Giesings Höhen empfangen.

Doch auf dem Rasen war von einem Kellerduell nichts zu sehen. Ein Offensiv-Spektakel vom feinsten mit zahlreichen Torchancen bekamen die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion von beiden Mannschaften zu sehen.

Marcel Bär: "Das tut sehr, sehr gut"

Am Ende erkämpften sich die Löwen einen nicht unverdienten 3:2-Heimsieg. Den entscheidenden Treffer erzielte Marcel Bär in der 73. Minute. Nach der Partie war dem Siegtorschützen die Erleichterung anzumerken: "Ich bin überglücklich. Wir haben hart gearbeitet die letzten zwei Wochen und wollten den Bock nochmal umstoßen. Vor zwei Wochen war das Spiel nicht gut und ich denke es war in der zweiten Halbzeit eine sehr ansprechende Leistung von uns. Das tut sehr, sehr gut", sagte der Stürmer bei "Magenta Sport".

Dem konnte Michael Köllner nur zustimmen: "Das Wichtigste war, dass wir heute den ersten Schritt gemacht haben", erklärte der Löwen-Coach bei "Magenta Sport". "Wir haben uns nach der Länderspielpause vorgenommen, zwei Wochen hart zu arbeiten, um uns heute mit drei Punkten zu belohnen. Das haben wir geschafft, und das war wichtig."

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Köllner lobt die Moral der Mannschaft

Vor allem für die Moral und das Stehvermögen nach dem zwischenzeitlichen Duisburger Ausgleich zum 2:2 lobte Köllner seiner Mannschaft. "Viele würden nach dem 2:2 auch den Kopf in den Sand stecken und sagen, wenn du die Chancen nicht machst, dann wirst du kein 3:2 mehr machen." Der Mannschaft sei dies hoch anzurechnen.

Er hoffe zudem aus der Partie für die Zukunft herausziehen zu können, in einem Heimspiel "extrem viele Torchancen herausgespielt" zu haben, so der 51-Jährige.

Durch den vierten Saisonsieg, alle vor heimischen Publikum, machen die Sechzger in der Tabelle einen Sprung nach oben. Auf Rang zwölf beträgt der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz nun vier Zähler – ein Nachholspiel hat die Köllner-Elf zudem noch in der Hinterhand.

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