Sportchef Gorenzel mahnt im 1860-Tohuwabohu

Bei den Löwen will in der staaden Zeit partout keine Ruhe einkehren. Jetzt schlägt Sportchef Günther Gorenzel in den heißen Diskussionen einen nüchternen Ton an.
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Legt den Fokus auf das Lautern-Spiel: Sportchef Günther Gorenzel.
sampics/Augenklick Legt den Fokus auf das Lautern-Spiel: Sportchef Günther Gorenzel.

München - Machtkampf zwischen Sechzigs Vereinsbossen um Präsident Robert Reisinger und Investor Hasan Ismaik. Daniel Bierofkas Jubel-Aussetzer. Irritationen um eine Weihnachtsfeier, die sich der TSV 1860 angeblich nicht leisten kann. Bei den Löwen ist mächtig was los, die Emotionen kochen hoch – nur einer mahnt alle Beteiligten: bleibt cool.

"Von meiner Seite ist ganz wichtig, wenn ich die letzten Tage beobachte: Das Fußballspiel findet bei uns nicht am grünen Rasen statt, sondern irgendwo anders", erklärte Sportchef Günther Gorenzel in gewohnt nüchternem Ton nach dem Training der Sechzger. Was der 47-Jährige meint: Sämtliche Nebenkriegsschauplätze werden auf dem Rücken der Elf von Trainer Daniel Bierofka ausgetragen.

"Das sind keine Maschinen"

"Das sind alles Menschen, junge Menschen. Das sind keine Computer oder Maschinen", sagte der Österreicher über die Spieler, deren "Gefühlswelt" ihre Leistungen beeinflusse. Zum Teil müsse ein Fußballprofi lernen, das auszublenden, doch bei Sechzig komme man als Kicker nicht umhin, die Turbulenzen um Giesings Höhen gänzlich wegzuschieben.

Gorenzels Forderung an sämtliche Akteure: "Jetzt ist ganz entscheidend, dass wir den Fokus auf Samstag legen, auf das Fußballspiel legen, auf den Rasen legen – und auf keine anderen Dinge."

Dann treten die Sechzger im letzten Spiel vor der Winterpause und dem gleichzeitig ersten Rückrundenduell um 14 Uhr gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Man müsse "mit kühlem Kopf mit der Gesamtsituation umgehen". So gut es bei all dem Trubel eben geht.

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