Saisontreffer 19 und 20: Alpha-Löwe Sascha Mölders bricht Tor-Rekord

TSV 1860 besiegt SC Verl: Löwen-Kapitän Sascha Mölders hat beim 3:2-Sieg gegen den SC Verl wie am vorherigen Wochenende gegen Uerdingen einen Doppelpack erzielt. „Natürlich freue ich mich, wenn ich Tore mache“, sagt der Torjäger - doch eigentlich zählt für den 36-Jährigen nur eins.
| Matthias Eicher
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Sascha Mölders ist der Titel zum Torjäger sicher.
Sascha Mölders ist der Titel zum Torjäger sicher. © IMAGO / Lackovic

München – Er hat es schon wieder getan: Sascha Mölders, 36-jähriger Sturmtank des TSV 1860, hat das Drittliga-Duell am Samstag gegen Aufsteiger SC Verl fast im Alleingang gedreht. Der Ex-Bundesligaspieler schnürte nach dem frühen 0:1-Rückstand durch Justin Eilers (2.Minute) mit seinen Toren in der 15. und 19. Minute einen Doppelpack – wie schon beim 3:1-Auswärtssieg in Lotte gegen den KFC Uerdingen.

"Wir haben gegen einen super Gegner gespielt, es ging hin und her. Wir sind absolut glücklich, weil wir gewonnen haben", meinte Mölders nach dem Schlusspfiff bei "Magenta Sport" und sprach auch über seine persönlichen Erfolgserlebnisse: "Natürlich freue ich mich, wenn ich Tore mache. Am Ende des Tages geht es aber ums gewinnen." Mölders wisse zudem, "wie es ist, wenn ich vier, fünf Mal hintereinander nicht treffe. Ich kann das schon einordnen."

Titel des "Torjägers" ist Mölders sicher

Um es in einer Rangliste einzuordnen: Nach Mölders Saisontoren Nummer 17 und 18 gegen Uerdingen ließ der Spielführer der Sechzger nun seinen 19. und 20. Streich folgen: Damit hat Mölders seinen Tor-Rekord im Sechzger-Trikot aus der Regionalliga-Saison (19 Treffer) eingestellt – und das eine Liga höher. Der Titel des Torjägers scheint ihm mittlerweile kaum mehr zu nehmen.

Und dann hat der Goalgetter der Sechzger ja noch das ganz große Ziel, zum Abschluss seiner Karriere nochmal in der Zweiten Liga zu spielen.

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Vor einigen Wochen wohl noch ein Wunder, schaut es nach dem dritten Heimsieg der Sechzger in Serie auch in dieser Hinsicht plötzlich wieder ganz gut aus: Weil der FC Ingolstadt (2:2 gegen den FC Bayern II) und Hansa Rostock (0:2 gegen den 1. FC Magdeburg) beide Federn ließen, beträgt der Rückstand auf Relegationsrang drei und sogar auf den direkten Aufstiegsrang zwei jeweils vier Zähler.

Mahnung statt Kampf-Ansage

Was Mölders dazu sagt? Statt einer Kampfansage mahnt der Alpha-Löwe, dass auch den Blauen jederzeit ein Rückschlag drohen könne: "Es wird auch für uns in den nächsten Wochen brutal schwer gegen Mannschaften, die unten stehen. Die kämpfen um ihre Existenz wie Magdeburg, Köln, Lübeck oder Lautern. Das erwartet uns auch noch."

Sascha Mölders: Sechzig müsse nun "Woche für Woche über 100 Prozent" bringen.
Sascha Mölders: Sechzig müsse nun "Woche für Woche über 100 Prozent" bringen. © Imago Images

Deshalb müsse Sechzig "Woche für Woche über 100 Prozent" in dieser "Wahnsinns-Liga" – gelingt dies den Giesingern, dürfen sie ja vielleicht auch über ein wahnsinnig schönes Saisonfinish bejubeln.

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