Pyro-Ausschreitungen in Jena: TSV 1860 erneut zu Geldstrafe verurteilt

Der TSV 1860 muss einmal mehr für das Fehlverhalten seiner Fans geradestehen: Bei der letzten Partie der Vorsaison brannten Löwen-Anhänger in ihrem Block Pyrotechnik ab, der Verein wurde nun zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt.
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Im Fanblock des TSV 1860 kam es zum Einsatz von Pyrotechnik.
imago/Christoph Worsch Im Fanblock des TSV 1860 kam es zum Einsatz von Pyrotechnik.

München - Der TSV 1860 ist vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 7.050 Euro verurteilt worden. Grund sind einmal mehr Fan-Ausschreitungen: Bei der Partie gegen Carl Zeiss Jena, am 38. Spieltag der Vorsaison, hatten Löwen-Anhänger in ihrem Block insgesamt 18 Pyro-Fackeln angezündet, außerdem wurde eine Leuchtrakete abgefeuert. Die Löwen haben dem Urteil zugestimmt. Bereits im Vorfeld der Partie kam es zu heftigen Ausschreitungen der Jenaer Fans im Umfeld des Stadions.

Immer wieder Pyro-Ärger beim TSV 1860

In der vergangenen Saison wurden die Münchner immer wieder für derartige Vergehen sanktioniert. Die Summe der Geldstrafen beeinträchtigte auch die Kaderplanung für die aktuelle Saison, wie Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel Ende Juni erklärte. Insgesamt mussten die Löwen für die Fan-Ausschreitungen in der abgelaufenen Spielzeit Strafen in Höhe von mehr als 30.000 Euro zahlen.

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