Noten: Vier Zweier, aber auch drei Vierer für die Löwen

Drei Spiele - sieben Punkte - null Niederlagen: Auch in Zwickau bleibt der TSV 1860 ungeschlagen, die Noten für die Löwen.
| Matthias Eicher
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Sechzig bleibt auch in Zwickau ungeschlagen.
Sechzig bleibt auch in Zwickau ungeschlagen. © imago images / Kruczynski

Zwickau - Der Löwe marschiert! Auch am dritten Spieltag bleibt das Team von Michael Köllner ungeschlagen - beim FSV Zwickau feierte Sechzig einen 2:1-Sieg. Auch in Sachsen kann sich der TSV auf seinen Schlussmann verlassen, Routinier Sascha Mölders überzeugt genauso wie ein Mittelfel-Kämpfer. So hat der AZ-Reporter die Spieler bewertet:

MARCO HILLER, NOTE 2: Der Sechzger-Schlussmann wirkte anfangs aufmerksam und solide, nach dem Seitenwechsel musst er öfter zupacken - und rettete dabei auch doppelt im Eins gegen Eins. Bei Königs Kopfball-Gegentor konnte er nur hinterherschauen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 2: Starke Vorstellung des Rechtsverteidigers - inklusive Vorbereiter-Qualitäten.  Defensiv zumeist auf der Höhe und gerade in Zwickaus Drangphase nach der Pause Vorlagengeber für Dressel.

Moll und Erdmann tun sich schwer

QUIRIN MOLL, NOTE 4: Mittelprächtiger Auftritt des gelernten Sechsers. Verlor mehrere Zweikampfduelle am Boden und in der Luft, so auch beim 1:1. Glück, dass er keinen Elfmeter verursachte. In der Schlussphase hielt er die Abwehr zumeist zusammen.

STEPHAN SALGER, NOTE 3: Auch Molls Nebenmann rauschte beim Ausgleich an der Kugel vorbei. Ansonsten aber wie schon jetzt gewohnt - ein Stabilitätsfaktor.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 3: Ordentliche Verteidigungsarbeit mit wenigen Ausnahmen. Im Vorwärtsgang einmal mehr präsenter Ankurbler.

DENNIS ERDMANN, NOTE 4: Recht unauffälliger Auftritt des Aggressiv-Löwen, der diesmal anstelle von Daniel Wein ran durfte. Bitter: Bei seiner auffälligsten Szene schaffte er es in einem längeren Lauf- und Zweikampfduell nicht, die Flanke vor dem 1:1 zu verhindern.

Dressel überzeugt - Neudecker braucht noch Zeit

DENNIS DRESSEL, NOTE 2: Sechzigs Matchwinner von Zwickau. Lange Zeit ein zwar engagierter, kampfstarker, aber auch fehlerbehafteter Auftritt. Als wäre er selbst nicht damit zufrieden gewesen, fasste er sich ein Herz, startete bis ganz nach vorne durch - und traf aus kurzer Distanz zum 2:1.

ERIK TALLIG, NOTE 3: Gefiel im Offensivspiel der Blauen durch seine Ideen und Ballgewandtheit. Hätte mehrfach eine Zehntelsekunde mehr gebraucht, als er sich jeweils den Ball per Brust stoppte, aber nicht mehr zum Abschluss kam.

RICHARD NEUDECKER, NOTE : Startelf-Debüt des Neuzugangs - mit zwei Torbeteiligungen. Ein eingesprungener Kung-Fu-Schuss ging zumindest in Richtung Tor, aber drüber. Einige gute Ansätze, aber noch deutliches Steigerungspotenzial.

Sascha Mölders sorgt für Blitzstart - Lex als Wirbelwind

SASCHA MÖLDERS, NOTE 2: Sechzigs 37-Sekunden-Mann - früh wie nie traf der Kapitän überlegt in die Maschen. Auch sonst als Zielspieler immer wieder zu gebrauchen, wenngleich es selten gefährlich wurde.

STEFAN LEX, NOTE 3: Wirbelwind der Anfangsphase, der Mölders‘ 1:0 gekonnt servierte. In den ersten 45 Minuten immer wieder durch sein Wirken an Sechzigs Kombinationsspiel beteiligt, nach dem Seitenwechsel gelang ihm weniger.

MARTIN PUSIC, DANIEL WEIN UND JOHANN DJAYO KAMEN ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

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