Nicht nachlassen, 1860! Gorenzel und Köllner warnen vor Meppen

Der TSV 1860 darf weiterhin vom Aufstieg träumen, doch die Verantwortlichen bremsen die Giesinger Euphorie. Die Löwen dürften es sich nicht erlauben, auch "nur einen Millimeter nachzulassen".
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Erfolgsduo beim TSV 1860: Günther Gorenzel (l.) und Michael Köllner.
Erfolgsduo beim TSV 1860: Günther Gorenzel (l.) und Michael Köllner. © imago images / Jan Huebner

München - Die torgefährlichste Offensive (38 Tore), die drittbeste Defensive (19 Gegentore): Logisch, dass man mit einer solchen Statistik recht weit oben steht. Für die Löwen läuft es in dieser Saison bislang sehr gut, die Mannschaft von Trainer Michael Köllner befindet sich derzeit auf dem dritten Tabellenplatz.

Gorenzel: "Voller Fokus und volle Konzentration"

Nicht verdenken kann man es da einigen Fans, die bereits vom Aufstieg in die 2. Liga träumen. Doch Köllner und Sport-Geschäftsführer, dessen Vertrag jüngst um ein weiteres Jahr verlängert wurde, bremsen die Euphorie. Die Verantwortlichen wollen es unbedingt vermeiden, dass es nach den beiden Derbysiegen gegen den FC Bayern II (2:0) und den FC Ingolstadt (1:0) gegen den vermeintlich schwächeren SV Meppen nun eine Niederlage gibt.

"Es ist jetzt ganz wichtig und das erwarte ich mir auch von der Mannschaft: Wir müssen den vollen Fokus und die volle Konzentration auf die nächsten Spiele lenken", stellte Gorenzel bei der Pressekonferenz am Freitag klar. "Die Mannschaft hat aus den Spielen im November gelernt", erklärte er. Damals konnten die Sechzger bis auf den 6:1-Kantersieg gegen Halle kein Spiel gewinnen. Ein Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage hatte 1860 Ende des Monats auf dem Konto.

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Vier Siege aus den fünf vergangenen Spielen

Ein Szenario, welches Köllner und Gorenzel nicht wieder wollen – es gilt, die aktuell gute Form weiter aufrechtzuerhalten. Von den letzten fünf Spielen konnten die Löwen vier gewinnen, dazu gab es ein Unentschieden. "Ein Fehler darf nicht passieren: dass wir die Tabellenkonstellation hernehmen, um nur einen Millimeter nachzulassen", so Gorenzel.

Der 1860-Trainer sieht das ähnlich: "Das Entscheidende ist: Wir sollten uns erstmal mit Meppen beschäftigen. Meppen ist schwer zu bespielen und fußballerisch eine gute Mannschaft." Doch Köllner sei "guter Dinge, dass wir unseren Weg gegen Meppen weitergehen". Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass sich seine Spieler keine Nachlässigkeiten erlauben dürfen. "Wenn uns nur fünf Prozent fehlen, haben wir keine Chance. Die Tabelle ist schön zu lesen, leitet aber keine drei Punkte für uns ab."

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