Marco Hiller: Eine Szene zeigt, woran der Keeper dringend arbeiten muss

Marco Hiller sieht beim Unentschieden des TSV 1860 bei Eintracht Braunschweig zwei Mal überhaupt nicht gut aus. Eine Aktion dokumentiert dabei eine Schwäche, die der Löwen-Keeper offenbar nicht los wird.
| Patrick Mayer
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München/Braunschweig - Die 5. Minute, die 18. Minute, und die 28. Minute. Marco Hiller dürfte diese Spielphasen in seiner persönlichen Analyse genau durchgehen. Und dabei feststellen, dass eine Szene aus dem Unentschieden bei Eintracht Braunschweig (1:1) zeigt, woran der Torwart des TSV 1860 wohl dringend arbeiten sollte: an der Spieleröffnung und seinen Zuspielen.

Marco Hiller verschuldet beinahe Rückstand

Die Kritik, dass es daran hapert, gibt es schon länger. Und beim Remis in Braunschweig gelang es ihm nicht, diese zu entkräften. Nach besagten 28 Minuten hätte der 22-jährige Keeper beinahe einen Rückstand seiner Löwen verschuldet.

Das war passiert: Felix Weber spielte den Ball nach einem Abspiel seines Torhüters unweit der Grundlinie auf diesen zurück. Hiller wollte offenbar diagonal nach vorne spielen, bugsierte den Ball aber Mike Feigenspan genau in die Füße.

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Der Linksaußen passte schnell quer auf Manuel Janzer in die Box, der den Ball jedoch frei vor dem Tor weit über die Latte hinweg auf die Tribüne jagte. Das wäre nach dem Mega-Patzer des Sechzig-Torhüters die Führung für die Niedersachsen gewesen, die bereits nach 18 Minuten gejubelt hatten. Auch da war Hiller beteiligt.

Hiller hatte einen Schuss von Nils Rütten aus der Distanz nach vorne abprallen lassen, Janzer reagierte am schnellsten und schoss ins Tor - stand dabei aber deutlich im Abseits.

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Seine Stärken aufblitzen ließ Hiller dagegen in der 5. Minute: Er kam gegen Feigenspan stark raus und hielt den Ball an der Strafraumlinie fest, ohne dabei außerhalb des Sechzehners zu rutschen - und damit einen Freistoß und/oder eine Verwarnung gegen sich zu kassieren.

Es bleibt die Erkenntnis: Hiller ist auf der Linie stark, in der Spieleröffnung aber nach wie vor ein Unsicherheitsfaktor.

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