Löwen-Torhäger Adriano Grimaldi: So lautet die Diagnose - Nach Knieverletzung gegen Rostock

Sorgen um den nächsten Torjäger: Löwen-Stürmer Adriano Grimaldi musste im Auswärtsspiel des TSV 1860 bei Hansa Rostock am Samstag verletzt ausgewechselt werden. Tags darauf folgte die Diagnose.
Matthias Eicher |
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Musste in Rostock vom Platz getragen werden: Löwen-Stürmer Grimaldi
sampics/Augenklick Musste in Rostock vom Platz getragen werden: Löwen-Stürmer Grimaldi

München - Das sah gar nicht gut aus bei Adriano Grimaldi: Der Torjäger des TSV 1860 musste in der Schlussphase des Auswärtsspiels der Löwen am Samstag beim FC Hansa Rostock (2:2) verletzt vom Feld, nachdem er in der 73. Minute im Duell mit Hansa-Spielführer Julian Riedel einen Elfmeter herausgeholt hatte und im Anschluss mit Keeper Ioannis Gelios zusammengeprallt war.

Entwarnung bei Adriano Grimaldi

"Der Knöchel ist extrem angeschwollen, er hat ihn richtig erwischt. So langsam müssen wir uns Sorgen machen", erklärte Trainer Daniel Bierofka nach dem umkämpften Remis am der Ostsee und kündigte eine MRT-Untersuchung bei seinem Sturmführer an.

Diese folgte tags darauf bereits am Vormittag - und die Sechzger haben großes Glück im Unglück: Grimaldi hat sich nach Angaben der Giesinger "nur" eine Knieprellung zugezogen. "Wir sind froh, dass die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt wurden und es sich nur um eine Knieprellung handelt", wird Sportchef Günther Gorenzel in einer Pressemitteilung zitiert.

Sascha Mölders und Markus Ziereis verletzt

Der 46-Jährige hoffe auf eine baldige Rückkehr des Ex-Münsteraners ins Mannschaftstraining. Eine längere Verletzungspause Grimaldis wäre für 1860 doppelt schmerzvoll gewesen, denn: Der 27-Jährige ist nicht nur mit zwei Treffern und sechs Assists Topscorer der Dritten Liga.

Noten: Eine Fünf und sieben Mal die Vier für die Löwen

Grimaldi ist auch deshalb umso wichtiger, weil den Sechzger mit Sascha Mölders (Knochenödem am Schienbeinkopf) und Markus Ziereis (Außenbandanriss im Knie) bereits zwei Angreifer an vorderster Front fehlen. Wie lange der Deutsch-Italiener nun passen muss, ist allerdings noch ungewiss.

Lesen Sie auch: "Daniel Bierofka: Wir haben die ersten zehn Minuten vollkommen verpennt!"

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