Löwen-Fans wurden von Rostocker-Chaoten mit Pyro-Geschossen beworfen

Einige "Fans" des TSV 1860 fielen bei der Auswärtsniederlage bei Hansa Rostock erneut negativ auf, da sie Pyrotechnik im Ostseestadion abbrannten. Die Rostocker Polizei ermittelt in dem Fall. Doch auch einige Anhänger der Hausherren leisteten sich Pyro-Vergehen und warfen die Geschosse sogar in Richtung der Löwen-Fans. 
| Bernhard Lackner
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Im Ostseestadion gab es einmal mehr Ärger um Pyrotechnik
sampics/Augenklick Im Ostseestadion gab es einmal mehr Ärger um Pyrotechnik

Einige "Fans" des TSV 1860 fielen bei der Auswärtsniederlage bei Hansa Rostock erneut negativ auf, da sie Pyrotechnik im Ostseestadion abbrannten. Die Rostocker Polizei ermittelt in dem Fall. Doch auch einige Anhänger der Hausherren leisteten sich Pyro-Vergehen und warfen die Geschosse sogar in Richtung der Löwen-Fans. Das teilte die Polizeiinspektion Rostock auf AZ-Nachfrage mit.

München - Nicht nur die Löwen-Fans haben sich bei der 1:2-Niederlage in Rostock daneben benommen. Auch Hansa-Chaoten brannten im Ostseestadion Pyrotechnik ab - und warfen diese sogar in Richtung der Gästefans. Das geht aus einem Statement hervor, das die Polizei Rostock auf AZ-Nachfrage abgegeben hat.

Bereits rund eine Stunde vor Anpfiff hätten einige Fans, die "augenscheinlich der Problemfanszene des F. C. Hansa Rostock zuzuordnen waren", neben dem Gästevorplatz am Ostseestadion Pyrotechnik gezündet und diese "in Richtung der auf dem Gästevorplatz wartenden Gästefans geworfen." In dem Bericht wird zudem geschildert, dass auch ein "Leuchtspurgeschoss" in Richtung der mitgereisten Löwen-Fans abgefeuert wurde. Ein Ermittlungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Laut der Polizeiinspektion Rostock wurde niemand verletzt. 

Auch gegen Sechzig-Fans wird ermittelt

Zudem bestätigte die Polizei, dass es unmittelbar vor Spielbeginn auch zu Pyro-Vergehen der Sechzig-Fans kam. Auch in diesem Fall wird ermittelt. "Zwei Minuten vor Spielbeginn vermummten sich einige Gästefans, woraufhin es zum massiven Abbrennen pyrotechnischer Erzeugnisse kam", heißt es in der Stellungnahme.

Diese Aktionen stellen demnach "Verstöße gegen das Versammlungs- und Sprengstoffgesetz" dar. Um die Identität der Schuldigen festzustellen, arbeite die Rostocker Polizei mit "szenekundigen Beamten" der Münchner Polizei zusammen. Dem TSV 1860 droht für das Fehlverhalten ihrer Anhänger eine Geldstrafe. Bereits nach der 0:4-Niederlage bei Waldhof Mannheim wurde Pyrotechnik von den Löwen abgebrannt und dem Verein wurde eine Geldbuße von 10.750 Euro aufgebrummt

Lesen Sie auch: Warum den Löwen jetzt ein heißer Herbst droht     

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