Gorenzel schwärmt vom TSV 1860 als geilstem Klub der Welt

Günther Gorenzel, Sportchef des TSV 1860, preist angesichts 3.000 mitreisender Löwen-Fans nach Karlsruhe seinen Klub an. An die Mannschaft hat der 47-Jährige vor der Auswärtsfahrt zum KSC eine klare Botschaft.
| Matthias Eicher
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Sportdirektor Günther Gorenzel (r.) und Löwen-Präsident Robert Reisinger beim Spiel gegen den Halleschen FC im Grünwalder Stadion.
imago/MIS Sportdirektor Günther Gorenzel (r.) und Löwen-Präsident Robert Reisinger beim Spiel gegen den Halleschen FC im Grünwalder Stadion.

München - TSV 1860 gegen Karlsruher SC. Es ist das prestigeträchtige Duell zweier Traditionsklubs, das es schon in der Bundesliga gab. Am kommenden Sonntag (13 Uhr, im AZ-Liveticker) treffen Sechzger und KSC im Wildpark zum ersten Drittliga-Vergleich aufeinander.

Sportchef Günther Gorenzel geriet am Dienstag ob der Tatsache, dass über 3.000 Löwen-Fans mit nach Baden-Württemberg reisen werden, ins Schwärmen über seinen Verein. "Das ist sensationell. Jedes Mal aufs Neue kann ich nur sagen: Sechzig ist der geilste Klub der Welt", erklärte Gorenzel und zitierte damit einen Spruch, den die Fans im Block zu skandieren pflegen.

Günther Gorenzel: TSV 1860 "kein typischer Drittligist"

Sechzig sei für Gorenzel nicht nur geil und "kein typischer Drittligist, sondern eine Marke", insgesamt zähle der Meister von 1966 zu den "25 bis 30 interessantesten Klubs in Deutschland", wenngleich "der Ursprung schon mehrere Jahre zurück" liege.

Daher würde der 47-jährige Österreicher, der weiter auf seine Beförderung zum Geschäftsführer Sport wartet und weiter keine näheren Auskünfte über die stockende Ernennung geben konnte, "gerne die Zukunft mitgestalten" an der Grünwalder Straße. Was die unmittelbare Zukunft anbelangt, treffen die Sechzger mit dem KSC demnächst auf eine formstarke Truppe, die Tabellenrang drei belegt.

Löwen beim KSC: Glaube an eigene Stärke

Gorenzel fordert vor der Auswärtsfahrt von den Spieler, den Glauben an sich selbst zu wahren. "Wir können auch beim KSC gewinnen. Wir haben sicherlich die Mittel, um dort etwas zu holen. Mit dieser Einstellung müssen wir hochfahren."

Wenn man die Auswärtsreise antrete und sage: "Vielleicht, schau ma mal - dann brauchen wir nicht in den Bus steigen." Vielmehr müsse die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka "von sich überzeugt sein", denn diese habe trotz fehlendem Ertrag ihr Können mehrfach bewiesen.

Bleibt abzuwarten, ob Gorenzel Sechzigs Spieler nach der Fahrt in den Wildpark noch deutlicher starkreden muss - oder ob er sich beim Karlsruher SC über einen Auswärts-Dreier freuen kann.

Übrigens: In der Bundesliga-Statistik gegen den KSC hat der laut Gorenzel "geilste Klub der Welt" die Nase mit neun Siegen, sechs Remis und fünf Pleiten in 20 Aufeinandertreffen vorne.

Lesen Sie hierzu: Vor KSC-Spiel - Herbert Paul und Kodjovi Koussou fehlen

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