FC Bayern versus TSV 1860: Rummenigge erklärt Löwen Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern

Jetzt ist es offiziell: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern erklärt dem TSV 1860 unverhohlen den Kampf um die Meisterschaft. Ziel sei "ganz klar, Meister in der Regionalliga Bayern zu werden". 
| Patrick Mayer
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Kann das Ingolstadtspiel planen: Löwen-Trainer Daniel Bierofka.
imago/Sven Simon Kann das Ingolstadtspiel planen: Löwen-Trainer Daniel Bierofka.

Jetzt ist es offiziell: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern erklärt dem TSV 1860 unverhohlen den Kampf um die Meisterschaft. Ziel sei "ganz klar, Meister in der Regionalliga Bayern zu werden".

München - Unverhohlen, öffentlich, offensiv - deutlich wie nie hat der FC Bayern den Stadtrivalen TSV 1860 im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern herausgefordert.

Kampfansage von Karl-Heinz Rummenigge

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge höchstpersönlich richtete die Kampfansage in Richtung Giesing. "Ich habe ja im November auf unserer Hauptversammlung gesagt, dass die Konkurrenz in der Regionalliga unseren heißen Atem im Genick spürt", erklärt der Bayern-Boss im aktuellen Stadionmagazin des Rekordmeisters. "Und mittlerweile ist dieser Atem bei nur mehr vier Punkten Rückstand noch ein paar Grad heißer geworden. Unser Ziel ist ganz klar, Meister in der Regionalliga Bayern zu werden."

Zwar beträgt der Vorsprung der Sechzger nach den Spielen vergangenen Dienstagabend wieder sechs Punkte. Der Redaktionsschluss war wohl früher. Dennoch zeigten gerade der Last-Minute-Sieg des TSV 1860 (2:1 gegen den TSV Buchbach) und das bittere Unentschieden der Bayern (1:1 in Schweinfurt), wie eng es an der Spitze wirklich zugeht.

FC Bayern kassierte späten Ausgleich

Sechzig hatte nach fahriger zweiter Halbzeit gegen den Dorfverein den Siegtreffer in Person von Jan Mauersberger erst in der Nachspielzeit erzwungen. Die Bayern wiederum hatten den Ausgleich der Unterfranken erst kurz vor Schluss kassiert, wobei der 1. FC Schweinfurt 05 als deutlich schwierigerer Gegner einzuschätzen ist.

Kann das Ingolstadtspiel planen: Löwen-Trainer Daniel Bierofka.
Kann das Ingolstadtspiel planen: Löwen-Trainer Daniel Bierofka. © imago/Sven Simon

Rummenigge sieht deshalb den FC Bayern im Vorteil. "Ich glaube, wir haben das Momentum, dieses Ziel zu erreichen", meinte der 62-Jährige. Löwen-Coach Daniel Bierofka hatte sich nach dem Sieg gegen Buchbach noch verhalten zum Zweikampf an der Tabellenspitze geäußert.

Hochspannung zwischen FC Bayern und TSV 1860

"Wenn wir unsere Spiele nicht gewinnen, dann bringt es uns nichts, was der FC Bayern macht. Unabhängig davon: Wir werden uns nicht auf dieses Thema einlassen. Entscheidend wird sein, was die letzten vier, fünf Spiele passiert. Dann wird es wirklich entscheidend", sagte der 39-Jährige. "Ich glaube, dass Bayern bis dahin nicht mehr viel liegen lassen wird, weil sie einfach das Momentum und den Lauf haben. Ich hoffe aber, dass auch wir bis dahin wenige Punkte liegen lassen."

Klingt gerade so, dass es bis zum Ende der Saison hochspannend bleibt. Das Derby in der Allianz Arena, wegen dessen Verlegung sich mittlerweile sogar die Kommunalpolitik einschaltete, steigt am 36. Spieltag, konkret am 29. April (15 Uhr). München, es ist Derbyzeit! 

Lesen Sie auch: Löwen-Fans protestieren gegen Statthalter von Hasan Ismaik

Im Video: Bierofka spricht über den Zweikampf mit dem FC Bayern

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