Ein wahrer Traum in Weiß und Blau: So sieht das neue Trikot der Löwen aus

Am Donnerstag stellte der TSV 1860 München den neuen Hauptsponsor vor, am Freitag das neue Trikot, in dem die Löwen in der kommenden Saison auflaufen werden. Ein bisschen erinnert es an eine große, erfolgreiche Fußballnation.
Andre Wagner
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So sieht das neue Löwen-Trikot für die Saison 2026/27 aus.
So sieht das neue Löwen-Trikot für die Saison 2026/27 aus. © Societas/1860

Es tut sich was beim TSV 1860 München. Jeden Tag gibt es neue Meldungen von der Grünwalder Straße 114, sei es ein weiterer Spieler, der unter Vertrag genommen wurde, das neue – alte – Vereinswappen, welches in dieser Saison auf der Löwenbrust zu sehen sein wird oder, wie am Donnerstag, die Präsentation des neuen Hauptsponsors.

Der entspringt wieder einer Versicherungsgruppe. Doch statt "Die Bayerische" wird in den nächsten Jahren das Logo der "Dialog Versicherungen", der Maklerversicherer der Generali-Gruppe mit Sitz in München, das Trikot der Blauen zieren.

Gauchos von Giesing? Neues Löwen-Trikot erinnert an argentinische Nationalmannschaft

Nachdem diese wichtige Entscheidung nun getroffen wurde, fragen sich die Löwen-Fans natürlich, wie das neue Heimtrikot der Sechzger in der kommenden Regionalliga denn nun aussehen wird.

Mit den hellblau-weißen Streifen erinnert das neue Heimtrikot der Löwen ein bisschen an die argentinische Nationalmannschaft.
Mit den hellblau-weißen Streifen erinnert das neue Heimtrikot der Löwen ein bisschen an die argentinische Nationalmannschaft. © Societas/1860

Bei den Farben hat man sich, wie kann es anders sein, für Weiß und Blau entschieden, wobei es sich hierbei vielmehr um eine hellblaue Version handelt, die sich auf der Vorderseite mit weißen Streifen abwechselt. Auf den ersten Blick erinnert das Trikot des Ausrüsters Societas ein bisschen an die argentinische Nationalmannschaft, quasi die Gauchos von Giesing.

Eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden: Diego Maradona im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft bei der WM 1986 in Mexiko.
Eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden: Diego Maradona im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft bei der WM 1986 in Mexiko. © IMAGO/Sammy Minkoff

Berühmtes Löwen-Logo vorerst nicht auf dem Trikot zu sehen

Den berühmten Löwen wird man auf dem Sechzger-Trikot vorerst vergebens suchen. Die kommerziellen Merchandising-Rechte am traditionellen Löwen-Logo liegen weiterhin bei der Firma des Investors Hasan Ismaik. In der kommenden Saison greift der TSV 1860 München daher auf ein historisches Wappen der Fußballabteilung zurück. In einem dunkelblauen Oval sind die Buchstaben F und A (für Fußballabteilung) und das Gründungsjahr 1860 zu sehen.

Auf der Brust selbst ist dann das orangefarbene Logo des neuen Hauptsponsors "Dialog Versicherungen" zu sehen, der, dem Vernehmen nach, den Löwen in den kommenden Jahren jeweils eine sechsstellige Summe einbringen soll.  Zudem die Parole "Freiheit für Sechzig". 

Freiheit für Sechzig unterstützt von Dialog-Versicherung ist auf der Brust zu lesen.
Freiheit für Sechzig unterstützt von Dialog-Versicherung ist auf der Brust zu lesen. © Societas/1860

Die Rückseite ist völlig in Weiß gehalten, in großen Lettern ist zwischen den Schultern "TSV München von 1860 e. V." zu lesen. Zudem ist am unteren Saum der Slogan "Football for the People" zu sehen. Der Platz auf dem unteren Teil der Trikotrückseite wurde durch eine groß angelegte Crowdfunding-Initiative der Westkurve-Fans gesichert, bei der über 250.000 Euro gesammelt wurden.

Auf dem oberen Rücken ist der Name des Vereins zu lesen, am unteren Saum der Slogan "Football for the People", der durch eine außergewöhnliche Crowdfunding-Aktion der Löwen-Fans ermöglicht wurde.
Auf dem oberen Rücken ist der Name des Vereins zu lesen, am unteren Saum der Slogan "Football for the People", der durch eine außergewöhnliche Crowdfunding-Aktion der Löwen-Fans ermöglicht wurde. © Societas/1860

Auch die Rückennummern der Spieler für die kommende Saison stehen bereits fest. Da es allerdings noch zu Transfers kommen kann, könnte sich hierbei noch etwas ändern. So trägt Samuel Althaus (20) aktuell die 44, doch der Youngster soll vor einem Wechsel stehen. Wie die AZ weiß, haben mehrere Vereine aus der Schweiz und den ersten drei Ligen aus Deutschland Interesse an Althaus bekundet. Beim Regionalliga-Auftakt der Löwen am Samstag beim 1. FC Schweinfurt wird der 20-Jährige wohl nicht im Kader stehen.

Die Rückennummern des TSV 1860 München

  • 1 Paul Bachmann (TW)
  • 2 Julian Bell
  • 4 Felix Weber
  • 5 Mathew Collins
  • 6 Benedikt Hoppe
  • 7 Florian Niederlechner
  • 8 Raphael Wach
  • 9 Fabio Wagner
  • 10 Tunay Deniz
  • 11 Brahim Moumou
  • 12 Arian Ortivero Calderon
  • 13 Michael Eberwein
  • 14 Dennis Dressel
  • 17 Cristian Leone
  • 19 Emre Erdogan
  • 20 Noah Klose
  • 22 Loris Husic
  • 23 Stefan Musa (TW)
  • 24 Mark Gevorgyan
  • 25 Damjan Dordan
  • 30 Vitus Eicher (TW)
  • 33 Lasse Faßmann
  • 34 Edon Krasniqi
  • 39 Ludwig Estermann
  • 44 Samuel Althaus
  • 47 Lance Fiedler
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13 Kommentare
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  • Ultralöwe am 02.08.2026 23:29 Uhr / Bewertung:

    Rigobert und Weltweit, bleibt doch bei eurer roten Seite. Ich finde das neue Dress in anbetracht der kurzen Zeit die sie hatten wirklich gelungen. Den meisten im Stadion hat es auch gefallen.

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  • glooskugl am 02.08.2026 08:43 Uhr / Bewertung:

    Namen gehören schon auf ein Trikot...kaum einer kennt die Spieler...

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  • Flansi Hick am 02.08.2026 00:07 Uhr / Bewertung:

    Football for the people ... ein Giesinger Verein, Münchens große Liebe, geht also mit einem englischen Spruch und ohne Löwen auf die Reise über die Dörfer Bayerns. Sehr authentisch.
    Football for the people- quasi : Fußball für alle...kreiert von den Ultras, genau die, die keine zweite Meinung in der Kurve akzeptieren. Die große Kartenkontigente zuhause und vor allem auswärts für sich beanspruchen. Die Vereinspolitik, unter Missachtung zig tausender anderer Mitglieder, gerne ihr eigen nennen. Die immer einen auf große Vereinsliebe mit Choreos und Gesängen machen, dem Image ihres - ach so geliebten Vereins - aber durch Vandalismus in Zügen, Stadioneinrichtungen sowie Stadtbild versauenden Geschmiere und Aufklebern schaden. Die wertvolles, dringend benötigtes Geld durch fortwährende Pyrostrafen verschleudern.... genau jene schwingen sich jetzt als Retter des Vereins auf. Mit Spendenaktionen und "saufen für den Club". Und der Vorstand feiert es, traurig !

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