Die besten Löwen aller Zeiten: Der Linksaußen

Wer schafft es in die beste Löwen-Elf aller Zeiten? Es geht in die Schlussphase der Entscheidungen. Sie haben die Wahl. Wer war der beste Linksaußen?
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Keinen Löwen-Spieler lieben die Fans so sehr wie Daniel Bierofka. Ob der Ur-Münchner deswegen auch neuer Löwen-Kapitän ist?
sampics Keinen Löwen-Spieler lieben die Fans so sehr wie Daniel Bierofka. Ob der Ur-Münchner deswegen auch neuer Löwen-Kapitän ist?

Wer schafft es in die beste Löwen-Elf aller Zeiten? Es geht in die Schlussphase der Entscheidungen. Sie haben die Wahl. Wer war der beste Linksaußen?

Die Wahl für die beste AZ-Elf aller Zeiten geht in die Schlussphase. Und damit immer weiter nach vorne. Diesmal auf die linkeAngriffsseite, zur Offensive auf dem Flügel. Diesmal wieder mit Kandidaten aus den verschiedenen Epochen. Aus den glorreichen Sechzigern, den wechselhaften Endsiebzigern, der Bayernliga, der Ära nach dem Wiederaufstieg und der Gegenwart.

Leidensweg des Musterlöwen

Daniel Bierofka (2000 bis 2002, seit 2007): Erblich vorbelastet durch Papa Willy, Löwe durch und durch. Schoss das letzte Tor in der Ära Lorant. 2001, als einziger Münchner am Platz. Ein Traumtor zum 1:0, von halb links gegen Kahn ins Kreuzeck. Am Ende hieß es 1:5, Lorant war weg.

2002 drei Länderspiele, Verletzungen warfen ihn in Leverkusen und Stuttgart zurück, nun seit Februar 2009 langzeitverletzt. 17 Operationen, ein Leidensweg, der ihm die große Karriere versagte. Mittlerweile schmerzfrei. Daumen drücken, dass das so bleibt.

Der rote Gegner, später Trainer

Horst Heldt (1995 bis 1999): HeuteManager beim VfB Stuttgart. „Hoas-ti“, so hieß er bei Löwen-Fans in der Nordkurve des Olympiastadions. Unvergessen sein Spiel gegen die Bayern beim 3:3 im Mai 1997, eines der besten Derbys aller Zeiten. Lustig: Sein Gegenspieler, den er damals schwindlig spielte, war später unter ihm Trainer beim VfB: Markus Babbel.

Durch Heldts Treffer führten die Löwen nach 18Minuten 2:0, später 3:2. Matthäus und Ziege sahen Rot, zu neunt schoss Bayern durch Jancker trotzdem noch den Ausgleich

Rummenigges Watschnmann

Beppo Hofeditz (1977 bis 1980): Spricht nicht für einen Profi, wenn er berühmt wird, weil er vom Gegenspieler eine geschmiert bekommt. Bei dem gebürtigen Hessen war es aber so. Bis heute dementiert Hofeditz, dass er Karl-Heinz Rummenigge einst „rote Sau“ schimpfte, in jenem Spiel, das als Watschn-Derby 1977 in die Geschichte einging.

Rummenigge jedenfalls schlug zu, flog vom Platz, Sechzig gewann 3:1. Ach ja, Hofeditz kam in 87 Spielen auf 22 Tore, arbeitete später als Kesselreiniger in Baunatal.

Sei Spui: rechts vorbei oder links

Ludwig Kögl (1983/84): Fast schon philsophisch nihilistisch die Analyse seines Spiels. „Es gibt nur zwoa Möglichkeiten: Entweder i geh links vorbei, oder i geh rechts vorbei...“ Beliebt war auch sein Spruch: „I spui mei Spui.“ Leider kaufte ihn Uli Hoeneß den Blauen viel zu früh ab. Später sechsmal Deutscher Meister, zweimal Pokalsieger, 1987 im Europacup-Finale gegen Porto.

Sein größtes Spiel, sagte er aber selbst einmal, hatte er im Löwen-Dress. Die legendäre Gründonnerstags-Gala, beim 6:1 gegen Fürth, als er fünf Tore vorbereitete.

Nationalspieler vom Schlachthof

Hans Rebele (1961 bis 1972): Ein Kind des Schlachthofviertel, beim Ranftl an der Wittelsbacher Brücke schleckte er sein Lieblingseis. Die Eltern hatten eine Kuttlerei, der Durchbruch gelang ihm 1965 im Halbfinal-Rückspiel gegen Turin, als er nach Pass von Heiß das wichtige 1:0 schoss. In der Meistersaison 22 Einsätze, dabei fünf Tore.

Eigentlich Halbstürmer, von Trainer Merkel aber meist als Linksaußen eingesetzt. Zwei Länderspiele. Gelernter Bankkaufmann, der später in der Traditionself kickte. Lebt mit seiner Frau in Waldtrudering.

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