Ärger nach Pleite: Sascha Mölders kritisiert "respektlose" Saarbrücker Youngster

Nach der Niederlage des TSV 1860 beim 1. FC Saarbrücken rauschten Sascha Mölders und Stephan Salger mit einigen Saarbrücker Spielern aneinander – mit Konsequenzen. Mölders wirft dem Gegner hinterher Respektlosigkeit vor und spricht über die verbleibenden Aufstiegs-Chancen der Blauen.
| Matthias Eicher
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Sascha Mölders kritisiert die jungen Spieler der Saarbrückener.
Sascha Mölders kritisiert die jungen Spieler der Saarbrückener. © IMAGO / Eibner

München - Was war das los nach dem Schlusspfiff? Der TSV 1860 hatte eben erst sein Auswärtsspiel am Samstag beim 1. FC Saarbrücken mit 1:2 verloren, da kam es in Hermann-Neuberger-Stadion zu Völklingen plötzlich zur Rudelbildung. Auf Seiten der Sechzger waren Abwehrspieler Stephan Salger und Torjäger Sascha Mölders mittendrin – und das hatte Konsequenzen: Sechzigs Spielführer sah nachträglich Gelb, Salger sogar die Ampelkarte. 

Im Interview bei "Magenta Sport" wurde Mölders wenig später dazu befragt – und warf den jungen Spielern der Hausherren Respektlosigkeit vor. "Ich finde es immer bisschen unglücklich, wenn Spieler, die 17, 18 Jahre alt sind, so respektlos sind", meinte Mölders angefressen und ergänzte über die folgenschwere Reaktion der Giesinger: "Da gibt’s dann bisschen was zwischen die Hörner - und dann ist es wieder gut."

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Mölders: "Sind alle sehr traurig"

Wortgefechte sind freilich an der Tagesordnung im Profifußball, sie gehören genauso zum Geschäft wie rustikale Zweikämpfe am Rande der Legalität. Mit dieser Aktion, die Salger eine Sperre einhandelte, haben sich die beiden Routiniers der Sechzger keinen Gefallen getan – und ihrem Team noch viel weniger. 

Was das Spiel anbelangt, urteilte Mölders geknickt: "Wir haben alle das Spiel gesehen. Die erste Halbzeit haben wir leider komplett verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, am Ende haben wir noch die Riesenchance." Weil Neulöwe Keanu Staude bei seinem Debüt im TSV-Trikot nur den Pfosten traf, gab es keine Punkte. Mölders‘ Fazit: "Wir wollten unbedingt gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Deshalb sind wir alle sehr traurig, weil wir uns viel vorgenommen hatten."

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Viele Ausrutscher darf sich 1860 nicht mehr leisten

Nun wolle 1860 laut Mölders eben das nächste Spiel gewinnen: Das Derby am kommenden Freitag gegen die SpVgg Unterhaching (19 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker), bei dem Salger zuschauen muss. Bleibt zu klären, wie es nach der Saarbrücke-Pleite um die Aufstiegshoffnungen der Giesinger steht. Der 35-Jährige dazu: "Ich haben immer gesagt: Wir müssen nach dem 30. Spieltag schauen, wo wir stehen und wo die anderen stehen. Dann müssen wir weiterschauen." 

Viele solche Ausrutscher dürfen sich die Blauen nicht mehr leisten, wollen sie zu diesem Zeitpunkt noch von der Zweiten Liga träumen – und verbale Entgleisungen dürften dabei auch nicht weiterhelfen.

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