Nach Sieg gegen Bamberg: Bayerns Basketballer im Pokal-Finale

Was für ein Halbfinale! In einem dramatischen und phasenweise hochklassigen Spiel gewinnen die Bayern-Basketballer gegen Meister Bamberg und stehen im Pokal-Endspiel. Dort warten am Sonntag Berlin oder Frankfurt.
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Uli Hoeneß (m.) am Samstag im Audi Dome: Bayerns Basketballer konnten sich gegen die Brose Baskets aus Bamberg durchsetzen und stehen jetzt im Finale.
dpa Uli Hoeneß (m.) am Samstag im Audi Dome: Bayerns Basketballer konnten sich gegen die Brose Baskets aus Bamberg durchsetzen und stehen jetzt im Finale.

München - Die Basketballer von Bayern München haben beim Top Four der Bundesliga ihren Heimvorteil genutzt und das Endspiel erreicht. Die Gastgeber setzten sich am Samstag im Pokal-Halbfinale gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg mit 86:79 (38:39) durch. Beste Bayern-Werfer vor 6500 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome waren Dusko Savanovic und Deon Thompson mit je 16 Punkten. Bei den Bambergern kam Niko Zisis auf 15 Zähler.

Im zweiten Halbfinale stehen sich ab 19.00 Uhr ALBA Berlin und die Fraport Skyliners Frankfurt gegenüber. Das Endspiel findet am Sonntag um 14.45 Uhr (BR-Fernsehen) statt.

"Das ist für den Club, vor allem aber für die Spieler, eine tolle Sache", sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic. "Am Ende war es eine riesige Energieleistung, die den Ausschlag gegeben hat." Sein Vater und Bayern-Coach Svetislav Pesic lobte vor allem die starke Defensive seiner Mannschaft. "Die Spieler sind an ihre Grenzen gegangen", sagte Pesic.

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Bambergs Trainer Andrea Trinchieri war dagegen enttäuscht. "Der wichtigste Muskel im Sport ist das Gehirn, auch wenn er kein Muskel ist. Wir haben das Gehirn am Ende nicht gut eingesetzt", sagte der Italiener in seiner unvergleichlichen Art. "Wir haben am Ende komplett das Momentum verloren."

Die Bamberger erwischten im mit Spannung erwarteten Topspiel den besseren Start und führten schnell mit 7:0. Nachdem die Bayern vor den Augen von Uli Hoeneß dann zum 7:7 ausgeglichen hatten, zogen die Franken wieder auf 13:7 davon. Savanovic war es zu verdanken, dass die Münchner bis zum Ende des ersten Viertels aber wieder dran waren.

Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich die beiden Spitzenteams nichts. Zunächst zogen die Bayern auf sieben Zähler davon (34:27), doch der Tabellenführer der Bundesliga ließ sich nicht entscheidend abschütteln und lag zur Pause wieder mit einem Punkt vorne (39:38).

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Nach dem Seitenwechsel setzte sich der intensive Kampf zwischen beiden Mannschaften fort. Bei den Bayern wachte nun Center John Bryant auf und markierte im dritten Durchgang neun Punkte, nachdem er zuvor noch ohne jeden Zähler geblieben war. Bamberg hielt aber dagegen, kein Team konnte sich entscheiden absetzen.

Die Entscheidung zugunsten der Münchner fiel dann durch einen Fehlpass von Bambergs Star-Point-Guard Brad Wanamaker, den Thompson 76 Sekunden vor dem Ende zum 78:73 für die Bayern nutzte. Zwar steckte der deutsche Meister auch danach nicht auf, die Bayern brachten den Sieg aber ins Ziel und greifen nun am Sonntag nach dem ersten Pokal-Titel seit dem Wiederaufstieg.

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