Hoeneß: Finanzieller Rahmen bei Sané könnte schwierig werden

Der FC Bayern München betont weiter die Herausforderung eines angestrebten Transfers von Fußball-Nationalspieler Leroy Sané.
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Der FC Bayern würde Leroy Sané gerne verpflichten.
Uwe Anspach/dpa Der FC Bayern würde Leroy Sané gerne verpflichten.

München - Der FC Bayern München betont weiter die Herausforderung eines angestrebten Transfers von Fußball-Nationalspieler Leroy Sané.

"Ich habe noch keine genauen Zahlen, aber ich denke, dass der finanzielle Rahmen sehr schwierig wird", sagte Präsident Uli Hoeneß der "Sport Bild". "Das ganze Paket ist schwierig." Neben einer hohen Ablösesumme müssten die Münchner im Falle eines Wechsels des Flügelspielers von Manchester City auch ein stattliches Gehalt finanzieren. Laut Medienberichten will City einen neuen Versuch starten, den Vertrag mit dem 23-jährigen Sané zu verlängern.

Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte schon auf das schwierige Unterfangen dieses Transferprojekts hingewiesen. "Man darf nicht vergessen: Er hat einen Zweijahresvertrag. Und Manchester City ist kein Verein, der wegen Bedürftigkeit Spieler verkaufen muss", sagte Rummenigge. Der 63-Jährige warb aber auch Richtung Sané: "Er tritt hier eine interessante Nachfolge von Franck und Arjen an. Das würde mich als Spieler immer reizen."

Astronomische Summen will Hoeneß nicht ausgeben, wie er vor über einer Woche nach der Meisterfeier betont hatte. "Wir sind hier nicht beim Monopoly", hatte er gesagt. Aber eine fix benannte Obergrenze gibt es auch nicht. "Hasan soll erstmal Spieler ausfindig machen, die zu uns passen, und dann reden wir über das Geld", hatte Hoeneß am Wochenende erklärt.

Hoeneß lobte die Arbeit von Trainer Niko Kovac, der beim FC Bayern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 hat. "Ich finde, dass wir in der Rückrunde mehr sehr attraktive als schwächere Spiele gemacht haben. Wenn sich diese Anzahl noch weiter verbessert, dann wird unter Niko Kovac möglicherweise eine Ära eingeleitet. Für mich gab es die Frage Kovac sowieso nie", sagte Hoeneß.

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