Manchester United: Wird Schweinsteiger jetzt glücklich unter Mourinho?

Das Lachen ist zurück: Bastian Schweinsteiger gerät nach seinem Kurzeinsatz für Manchester United einen "Love Storm" - und Trainer José Mourinho lobt den Ex-Bayern-Profi für sein Durchhaltevermögen.  
| sid
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Bastian Schweisteiger lässt sich von ManUnited-Ikone Wayne Rooney feiern.
Imago Bastian Schweisteiger lässt sich von ManUnited-Ikone Wayne Rooney feiern.

Das Lachen ist zurück: Bastian Schweinsteiger gerät nach seinem Kurzeinsatz für Manchester United einen "Love Storm" - und Trainer José Mourinho lobt den Ex-Bayern-Profi für sein Durchhaltevermögen.

Manchester - Teammanager José Mourinho vom englischen Rekordmeister Manchester United hat Bastian Schweinsteiger für seinen Durchhaltewillen gelobt und sieht einen Abschied des Ex-Nationalspielers im Januar nicht als zwingend an.

"Natürlich kann er bleiben", sagte Mourinho am Freitag, "wenn du einen Vertrag hast, hast du die Macht. Dann kannst du selbst über deine Zukunft entscheiden."

Der Portugiese hatte Schweinsteiger über Monate vom Training mit der ersten Mannschaft ausgeschlossen und erst am vergangenen Mittwoch im Ligapokalspiel gegen West Ham United (4:1) erstmals für wenige Minuten spielen lassen.

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"Er hat dafür gearbeitet und sich diese Freude verdient, ich mag Leute, die zielstrebig sind", sagte Mourinho jetzt dazu. Der Deutsche, dessen Vertrag bis 2018 läuft, könne der Mannschaft auch künftig "helfen".

Schweinsteiger habe sich auch in der Zeit professionell verhalten, in der er nicht mit der ersten Mannschaft trainieren durfte, lobte Mourinho: "Er ist ein weiterer Spieler in unserem Kader und arbeitet daran, mehr Chancen zu bekommen."

Allerdings gab Mourinho zu, dass er Schweinsteiger im Sommer verkaufen wollte, "doch Bastian hat sich trotz schwieriger Umstände entschieden zu bleiben". Nun könne der Mittelfeldspieler im Januar "mit einem besseren Gefühl" erneut über seine Zukunft befinden.

"Willkommen zurück auf dem Feld"

Das Lächeln wich dem Ex-Münchner bei seinem ersten Einsatz für die Red Devils seit März kaum mehr aus dem Gesicht. Viele Fans standen in der 87. Minute auf, die Geräuschkulisse schwoll zu einem Jubelorkan an, als sich seine Einwechslung am Spielfeldrand andeutete.

"Fans haben ein Gespür", schrieb Schweinsteigers Bruder Tobias sinngemäß bei Twitter. Auch Thomas Müller zwitscherte voller Freude: "Willkommen zurück auf dem Feld, mein Freund."

Und es passte irgendwie zu diesem Abend im "Theatre of Dreams", dass Bastian Schweinsteiger am letzten Treffer beteiligt war. Nach einem Einwurf von Wayne Rooney leitete der Ex-Nationalspieler den Ball mit dem Außenrist zu Ander Herrera weiter, der daraufhin Zlatan Ibrahimovic maßgerecht bediente.

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Der wie auch Martial (48./62.) zweimal erfolgreiche Schwede (2./90.+3) bekam vom Boulevardblatt "The Sun" die zweithöchste Note 9 - Schweinsteiger für seinen rund siebenminütigen Einsatz immerhin die Note 6. Die englischen Medien würdigten die kurze Werbung in eigener Sache.

"Obwohl der Deutsche nur kurz spielte, gelang es ihm zu glänzen", lobte der "Daily Star". Die altehrwürdige "Times" schrieb: "Es schien so, als sei er nicht mehr Teil der Pläne von Mourinho. Doch die Fans sind Schweinsteiger loyal verbunden geblieben. Sie bereiteten ihm einen herzlichen Empfang."

 

 

Die "Bild"-Zeitung fasste die Reaktionen der Fans in den sozialen Netzwerken mit "Love Storm" zusammen. Explizit loben wollte ManUniteds Teammanager José Mourinho, unter dem Schweinsteiger noch keine Minute gespielt hatte, den Joker allerdings nicht.

Doch der Portugiese war zufrieden mit seinem Team - besonders mit dem starken Ex-Dortmunder Henrich Mchitarjan: "Ich bin so glücklich, denn wir haben gegen eine Mannschaft mit echten Premier-League-Qualitäten gewonnen. Und Micky hat gezeigt, was er kann", meinte Mourinho, der die Schweinsteiger-Rückkehr von der Tribüne aus sah.

Am vergangenen Sonntag hatte er im Ligaspiel gegen West Ham (1:1) vor eine Wasserflasche getreten und war vom englischen Verband FA für eine Partie gesperrt worden. Bereits in dieser Begegnung hatte Schweinsteiger erstmals in der Ära Mourinho auf der Bank gesessen, war aber nicht eingesetzt worden.

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