Club-Trainingslager: Das sind die Mijas-Verlierer

In einem Trainingslager gibt es immer auch Verlierer. Welche Spieler nach acht Tagen Spanien noch eine Schippe drauflegen müssen, lesen Sie in der AZ-Analyse
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Hat manchmal sein Temperament nicht unter Kontrolle: Almog Cohen.
Sportfoto Zink Hat manchmal sein Temperament nicht unter Kontrolle: Almog Cohen.

In einem Trainingslager gibt es immer auch Verlierer. Welche Spieler nach acht Tagen Spanien noch eine Schippe drauflegen müssen, lesen Sie in der AZ-Analyse.

La Cala de Mijas/Nürnberg - Unzählige Trainingseinheiten und drei Testspiele hatte das neue Trainergespann Wiesinger/Reutershahn Zeit, sich einen Eindruck über die Spieler zu machen. Einige Spieler überraschten positiv, bei anderen muss nach den Eindrücken in Andalusien noch mehr kommen. Wer beim Club noch mehr bringen muss und bei wem es derzeit wohl noch nicht für die Startelf reichen wird zeigt die Bilanz der AZ.

Almog Cohen: Kein Zweifel, Einsatz und Engagement kann man dem israelischen Energiebündel Almog Cohen sicherlich nicht absprechen. Ob Training oder Spiel - sobald Almog Cohen den Platz betritt, gibt er alles. Grätschen, laufen kämpfen, mit allen Mitteln. Manchmal schießt der 24-Jährige dabei aber auch über das Ziel hinaus. Im letzten Testkick gegen RAEC Mons lieferte sich der Mittelfeldspieler nach einer kritischen Bemerkung von Javier Pinola über ein schlampiges Zuspiel einen mehr als lauten Dialog mit dem Argentinier. Erst nachdem Kapitän Raphael Schäfer Cohen über den Platz hinweg zusammengestaucht hatte, beruhigte sich der Mann aus Israel wieder. "So ein disziplinloses Verhalten hat mir nicht gefallen. Das Team funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen ", ergänzt Coach Michael Wiesinger. Am Abend gab's im Mannschaftshotel daher noch einmal klare Worte der Trainer an den Spieler vor versammelter Runde. Heißt für Cohen, sich zukünftig auf das Wesentliche zu konzentrieren, um Hanno Balitsch den Stammplatz im defensiven Mittelfeld streitig zu machen. Aber bitte nur mit sportlichen Mitteln.

Hiroshi Kiyotake: Dribbelkönig Kiyotake zählt zu den besten Technikern der Liga. Der Japaner vollbringt mit dem Ball Dinge, die anderen einen Knoten in die Beine flechten würden. Doch im Trainingslager wirkte der 23-Jährige müde, konnte bis auf den sehenswerten 1:0-Knaller gegen den FC Brügge kaum Akzente setzen. Sieht auch Wiesinger so: "Ihm fehlt aktuell ein wenig die Leichtigkeit." Aber noch hat man am Valznerweiher knapp eine Woche Zeit, den feinen Fußballer aus Asien wieder in die Spur zu bekommen. Denn verlernt hat Kiyotake das Fußballspielen nicht. Und nur mit einem starken Kiyotake wird der Club so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einspielen. 

Marcos Antonio: Kurios, aber wahr: Eigentlich hat Verteidiger Marcos Antonio ein gutes Trainingslager absolviert. Im Training eifrig, im Test gegen Sporting Lokeren mit gutem Stellungs- und Kopfballspiel. Trotzdem zählt der Brasilianer nicht zu den Gewinnern von La Cala de Mijjas. Die Chancen, in die Startelf zu rücken, sind gering. In der Innenverteidigung scheint das Duo Klose/Nilsson gesetzt. Für den 29-Jährigen aber kein Grund zur Resignation. Obwohl der Verein ihm bei einem Angebot wohl keine Steine in den Weg legen würde, denkt Marcos Antonio nicht an einen Wechsel, will trotz geringer Aussichten weiter beim FCN bleiben.

Wo es Verlierer gibt, gibt es auch immer Gewinner. Wer in Andalusien positiv überraschte und sich in den Vordergrund spielte erfahren Sie morgen auf www.az-franken.de.

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