Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Thomas Tuchel

Borussia Dortmund hat sich von Trainer Thomas Tuchel getrennt. Das Ende der gemeinsamen Zeit bestätigte Tuchel via Twitter.
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Nach zwei Jahren ist Schluss: Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer bei Borussia Dortmund.
Soeren Stache/dpa Nach zwei Jahren ist Schluss: Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer bei Borussia Dortmund.

Dortmund - Das war's – nach wochenlangen Spekulationen herrscht nun Klarheit: Borussia Dortmund und Trainer Thomas Tuchel gehen ab sofort getrennte Wege. Die Abfindung soll sich der BILD-Zeitung zufolge auf knapp drei Millionen Euro belaufen.

Nach dem Gewinn des DFB-Pokals saßen die BVB-Bosse mit Tuchel wegen des Saison-Fazits zusammen. "An der Kürze der Saison-Analyse kann man sich denken, wie es ausgegangen ist", sagte Tuchel der BILD. Kurze Zeit später postete Tuchel eine Bestätigung auf Twitter – Tuchels Berater bestätigte gegenüber der Sportschau die Echtheit des Accounts. Auch Borussia Dortmund bestätigte die Trennung mittlerweile.

Ein potentieller Nachfolger wäre Lucien Favre, der aktuell noch OGC Nizza trainiert. Für den Trainer müssten die Dortmund wohl allerdings rund fünf Millionen Euro auf den Tisch legen. Tuchel hingegen könnte sein neues Glück Medienberichten zufolge möglicherweise bei Bayer Leverkusen suchen.

Die Erklärung von Borussia Dortmund im Wortlaut

"Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund und Trainer Thomas Tuchel gehen ab sofort getrennte Wege. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung), Michael Zorc (Sportdirektor), Thomas Tuchel und dessen Berater Olaf Meinking, das am heutigen Dienstag stattgefunden hat.

Wir bedanken uns bei Thomas Tuchel und seinem Trainerstab für die sportlich erfolgreiche Arbeit beim BVB, die am vergangenen Samstag im DFB-Pokalsieg in Berlin gegen Eintracht Frankfurt ihren verdienten Höhepunkt fand. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir Thomas Tuchel nur das Allerbeste.

Borussia Dortmund als Arbeitgeber wird sich zu den Hintergründen der Trennung, die das Ergebnis eines längeren Prozesses sind und von allen Klubgremien getragen werden, nicht im Detail äußern und bittet im Sinne aller Beteiligten um Verständnis für den Wunsch, dass nicht auf der Basis von Gerüchten bzw. ohne jeden Hintergrund geurteilt wird.

Der BVB legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt. Das Wohl des Vereins Borussia Dortmund, den viel mehr als nur der sportliche Erfolg ausmacht, wird grundsätzlich immer wichtiger sein als Einzelpersonen und mögliche Differenzen zwischen diesen."

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