Bayerns Basketballer vor einer Märchenreise nach Russland

Die Basketballer des FC Bayern München treten in der Euroleague in St. Petersburg zum Duell der Gegensätze an.
| Julian Buhl
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"Wir leben immer noch ein Märchen", sagt Chefcoach Andrea Trinchieri (Mitte) über die bisherige Saison des FC Bayern Basketball.
"Wir leben immer noch ein Märchen", sagt Chefcoach Andrea Trinchieri (Mitte) über die bisherige Saison des FC Bayern Basketball. © Rauchensteiner/Augenklick

München - Wie schnell sich die Dinge im Basketball drehen können, zeigt mal wieder die Begegnung der Basketballer des FC Bayern am Mittwochabend (17 Uhr) mit Zenit St. Petersburg.

Als die Euroleague-Saison im März aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgebrochen werden musste, fanden sich beide Teams mit jeweils acht Siegen und 20 Niederlagen noch ganz am Ende der Tabelle wieder. Beim Wiedersehen in der russischen Zarenstadt kommt es nun zum Topspiel: Dritter gegen Sechster.

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Bayern-Coach Trinchieri erwartet  "ein kompliziertes Spiel"

Bayern hat nach 13 Spieltagen bereits jetzt einen Sieg mehr als in der vergangenen Spielzeit, St. Petersburg könnte seinen achten Erfolg nun einsammeln und stellt mit durchschnittlich nur 71,8 zugelassenen Punkten die beste Defense des Wettbewerbs.

"Ein kompliziertes Spiel", erwartet FCBB-Coach Andrea Trinchieri deshalb. Ein Duell der Gegensätze. "Ihr Spiel ist auf das Gegenteil ausgelegt, was wir versuchen zu tun", erklärte der Italiener: "Sie setzen auf ein langsames Spieltempo und Spielkontrolle, während wir versuchen, das Spiel ein wenig zu beschleunigen und mehr Angriffe zu haben." Um erfolgreich zu sein, müsse sein Team "das Spiel mehr in die Richtung unseres Stils lenken". Nicht mithelfen kann Vizekapitän Vladimir Lucic, der über Rückenprobleme klagt und nach AZ-Informationen mit nach Russland gereist ist.

Dass die Tabelle die Partie als direktes Duell zweier Playoff-Anwärter ausweißt, damit will sich Trinchieri noch nicht allzu sehr befassen. "Ich will noch nicht in den Modus schalten, welcher Gegner ein Playoff-Team ist und welcher nicht", sagte er: "Wir leben immer noch ein Märchen."

Außer bei der Niederlage bei Panathinaikos Athen habe sein Team schließlich in bislang jedem Spiel die Chance auf den Sieg gehabt. "Es macht momentan viel Spaß und ich genieße das sehr mit meinen Spielern." Das soll möglichst auch beim nächsten Kapitel der Märchenreise in Russland so bleiben.

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