Zittert Eberl schon? Bayern-Bosse beraten über seine Zukunft
Ob bei Sportvorstand Max Eberl schon die Anspannung steigt? Den Termin am Montag dürfte sich der Niederbayer jedenfalls dick im Kalender vermerkt haben. Denn es ist in mehrfacher Hinsicht ein entscheidender Tag für Eberl. Die vierteljährliche Aufsichtsratssitzung des FC Bayern steht an. Die mächtigen Männer von der Säbener Straße, darunter Präsident Herbert Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge treffen sich zum Zukunftsgipfel.
Sixt erstmals bei einer Aufsichtsratssitzung dabei
Erstmals mit dabei sein wird Alexander Sixt. Der bekannte Münchner Unternehmer wurde vor wenigen Wochen für Ex-OB Dieter Reiter zum Verwaltungsbeiratsvorsitzenden gewählt. Sixt darf und soll seine Ansichten direkt bei wichtigen Themen einbringen. Konkret steht auf der Agenda die Zukunft von CEO Jan-Christian Dreesen Sportdirektor Christoph Freund und Eberl (alle drei Verträge laufen im Sommer 2027 aus).
Bevor man im August eine Entscheidung treffen will, soll aber zunächst darüber beraten werden. Während nach AZ-Informationen die Verlängerung von Dreesens Arbeitspapier als sehr wahrscheinlich gilt, ist die Zukunft der beiden Sport-Bosse nach wie vor offen. Ginge es allerdings nach Eberl selbst, wäre das Thema binnen kurzer Zeit abgehakt. Man müsste nicht diskutieren. Er ist motiviert, über die Spielzeit 2026/27 hinaus beim Klub zu arbeiten. Das erklärte er jüngst auch in der Öffentlichkeit.
Wenn sie meinen Job gut finden, bin ich bereit, länger zu bleiben.
Eberl würde gerne beim FC Bayern bleiben
"Wenn sie meinen Job gut finden, bin ich bereit, länger zu bleiben", sagte er am Rande des Champions-League-Spiels gegen Paris (1:1): "Wir haben sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht." Ob das der Aufsichtsrat ähnlich bewertet? Eberl stand in den vergangenen Monaten immer wieder in der Kritik (die AZ berichtete). Intern wird ihm unter anderem vorgeworfen, zu viel Geld für Verlängerungen auszugeben. Reicht der Erfolg, die Bayern können bekanntermaßen noch das Double gewinnen, am Ende aus?
Wichtig für den Sportvorstand ist noch ein zweites Thema, das besprochen wird. Das Transfervolumen für den Sommer wird beschlossen, also wie viel Geld ihm und Sportdirektor Christoph Freund für Verstärkungen zur Verfügung steht. Gerade auf der Rechtsverteidigerposition und in der Offensive sieht man beim FC Bayern Bedarf.


