"Zeig mir nicht den Vogel!": Bayern-Coach Hansi Flick zofft sich lautstark mit Gladbach-Manager Max Eberl

Obwohl die Partie zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach beim Stand von 5:0 bereits entschieden ist, geraten Hansi Flick und Max Eberl an der Seitenlinie lautstark aneinander. Der Gladbacher Manager wirft dem Bayern-Coach vor, ihm den Vogel gezeigt zu haben.
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Hansi Flick geriet nach der Roten Karte gegen Tanguy Nianzou mit Max Eberl aneinander.
Hansi Flick geriet nach der Roten Karte gegen Tanguy Nianzou mit Max Eberl aneinander. © firo/Augenklick

München - Was war da denn los? Eigentlich war für den FC Bayern bereits alles bereit für eine launige Meister-Sause - auf den Trainerbänken ging es trotz des deutlichen Zwischenstandes von 5:0 aber richtig heiß her.

Das war passiert: In der 75. Minute brachte Tanguy Nianzou, der erst wenige Minuten zuvor für den angeschlagenen Leon Goretzka eingewechselt worden war, Breel Embolo als letzter Mann zu Fall. Schiedsrichter Tobias Stieler ließ zunächst weiterspielen, schaute sich die Szene nach Hinweis des Video-Assistenten allerdings nochmal genauer an und schickte den jungen Franzosen mit Rot vom Platz. Eine durchaus vertretbare Entscheidung, die bei der Bayern-Bank aber alles alles andere als gut ankam.

Insbesondere Chefcoach Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic echauffierten sich lautstark über den Platzverweis. So laut, dass sich kurz darauf auch Gladbach-Manager Max Eberl bemüßigt fühlte, eingreifen zu müssen. "Ihr seid Deutscher Meister und führt 5:0! Ein bisschen Kulanz ist angesagt", wetterte Eberl, der einst selbst für die Münchner aktiv war, in Richtung Bayern-Bank.

Eberl zu Flick: "Zeig mir keinen Vogel, Hansi!"

Flick reagierte darauf offenbar mit einer provokanten Geste, wie sich zumindest aus den weiteren Aussagen Eberls schließen lässt. "Zeig mir keinen Vogel, Hansi! Ich mag das nicht", schimpfte der Gladbacher Manager, der daraufhin wieder auf der Bank Platz nahm. Ob der Bayern-Coach ihm tatsächlich einen "Vogel" gezeigt hat oder es sich dabei lediglich um eine missverständliche Handbewegung gehandelt hat, lässt sich auf den TV-Bildern nicht erkennen.

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Flick stritt die Vorwürfe nach der Partie ab, auch sonst wollte er sich zum Bänke-Zoff nicht weiter äußern. "Es ging emotional zu, auf beiden Auswechselbänken", meinte der scheidende Erfolgstrainer gegenüber "Sky" schmallippig und blockte weitere Nachfragen ab.

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