Spiel gegen Ex-Klub: Tolissos außergewöhnliches Wiedersehen

Bayerns Weltmeister Corentin Tolisso spielte bis 2017 für Olympique Lyon – nun kommt es zum Halbfinal-Duell in der Champions League.
| Matthias Kerber
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Kam von Lyon zu den Bayern: Corentin Tolisso.
sampics/AK Kam von Lyon zu den Bayern: Corentin Tolisso.

München - Die Aufeinandertreffen mit dem Ex(-Klub), dessen Farben man getragen hat, haben immer einen besonderen Reiz, einen speziellen Charme, eine besondere Brisanz. Frag nach bei Noch-Bayern-Star Coutinho, der sich bei dem Duell mit dem FC Barcelona, bei dem er zwar immer noch angestellt ist, der ihn aber verschmäht und an die Bayern ausgeliehen hat, beim 8:2 mit einem Doppelpack schadlos gehalten hat.

Olympique Lyon, der Favoritenschreck

Am Mittwoch geht es für die Bayern beim Final8-Turnier in Lissabon gegen Olympique Lyon (21 Uhr, Sky, DAZN und im AZ-Liveticker). Den Verein, bei dem der französische Weltmeister Corentin Tolisso von 2013 bis 2017 die Fußballschuhe geschnürt hat und so auffällig agiert hat, dass ihn die Bayern für die Ablöse von 41,5 Millionen nach München lockten.

"Zu keinem Zeitpunkt werden ich oder meine Mannschaftskameraden dieses Team unterschätzen", sagte der 26-Jährige, der gegen den Favoritenschreck ein "sehr hartes Spiel" gegen eine "ziemlich solide Mannschaft" erwartet. Unterschätzen darf man Lyon auf keinen Fall, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Ausscheiden. Diese Erfahrung mussten bereits im Achtelfinale Juventus Turin um Cristiano Ronaldo und im Viertelfinale der große Favorit Manchester City um Trainer Pep Guardiola machen. 3:1 siegte Lyon und schickte den englischen Finanzkrösus ins tiefe Tal der Fußballertränen.

Tolisso gegen Lyon nicht in der Startelf

Das Wiedersehen mit seinen alten Kollegen sei "ziemlich außergewöhnlich", sagte Tolisso: "Als ich Lyon verließ, habe ich mich immer gefragt, ob ich jemals wieder gegen sie spielen werde. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass es im Halbfinale der Champions League so weit sein würde." Tolisso, der oft von Verletzungen geplagte Mittelfeldspieler, wird gegen Lyon wohl erneut nicht in der Startaufstellung stehen. Trotzdem hegt er keine Abschiedsgedanken. "Ich sehe meine Zukunft bei Bayern. Das ist einer der besten Klubs der Welt, wenn nicht sogar der beste. Ich weiß, dass der Coach auf mich zählt."

Lesen Sie hier: Fünf Faktoren, die die Über-Form des FC Bayern erklären

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