Wie flott sind Peps Bayern schon?

Guardiola warnt: "Wenn wir in Gladbach so spielen wie gegen Salzburg: keine Chance!" Und er hat Sorgen: Schweinsteiger bleibt zu Hause, weitere Stars sind angeschlagen.
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Hat schon wieder Verletzungssorgen: Pep Guardiola vom FC Bayern München.
dpa Hat schon wieder Verletzungssorgen: Pep Guardiola vom FC Bayern München.

Pep Guardiola warnt vor dem Spiel des FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach: "Wenn wir in Gladbach so spielen wie gegen Salzburg: keine Chance!" Und er hat Sorgen: Bastian Schweinsteiger bleibt zu Hause, weitere Stars sind angeschlagen.

München - Jagdsaison: eröffnet! Seit 41 Liga-Spielen hat der FC Bayern nicht mehr verloren. Seit Oktober 2012 spielen sie alle "Wer schlägt die Bayern?" – und versagen, reihenweise. Doch damit soll nun Schluss sein, das hat sich die Konkurrenz für 2014 auf die Fahnen geschrieben.

Nächster Herausforderer: Borussia Mönchengladbach, neben dem Tabellenführer als einziges Team zuhause ungeschlagen – und heiß auf die Bayern. "Ich weiß, dass uns viele in Deutschland die Daumen drücken", sagt Trainer Lucien Favre vor dem Rückrundenauftakt am Freitag (20.30 Uhr/ARD & Sky). "Wir haben Respekt, aber keine Angst."

Groß ist der Respekt auf der anderen Seite. "Früher oder später werden wir verlieren. Ich hoffe, so spät wie möglich", sagt Trainer Pep Guardiola, der "überrascht" war zu hören, dass sein Klub von den letzten 23 Spielen in Gladbach nur drei gewinnen konnte. "Das wird ein großer, großer Test für uns, um zu sehen, was bei uns in der Winterpause passiert ist", sagt Pep.

Nach 32 Tagen Winterpause weiß man eben nicht so genau, wo man steht. Das Trainingslager in Katar war supersuper, wie Guardiola gerne betont, das 0:3 beim Test in Salzburg dagegen besorgniserregend. "Da hat man gesehen, was passiert, wenn wir keine Mentalität haben", sagt Pep. Und warnt: "Wenn wir in Gladbach so spielen wie gegen Salzburg: keine Chance!"

Auch an der Personalfront hat Guardiola trotz seines supersuper Luxus-Kaders plötzlich wieder Sorgen. "In Katar war alles gut, aber seitdem wir in München gelandet sind: alle verletzt, verletzt, verletzt", sagt er mit einem Lacher. "Aber okay, wir werden trotzdem elf Spieler aufstellen können."

Etwas malad werden sie nach Gladbach reisen: Kapitän Philipp Lahm (Kniereizung) will auf die Zähne beißen, bei Franck Ribéry jedoch, bei dem Rückenprobleme in beide Beine ausstrahlen, ist sich Pep nicht sicher, "ob er spielen kann". Bei Arjen Robben, der erst am Mittwoch wieder ins Teamtraining einstieg, reicht’s höchstens für die Bank.

Daniel Van Buyten (Knieprobleme) und Javi Martínez (Sprunggelenk) werden wohl ganz zuhause bleiben. "In Gladbach ist es vielleicht nicht möglich, dass er spielt, aber vielleicht gegen Stuttgart am Mittwoch", sagt Pep über Javi. Bleibt der Sorgenfall Bastian Schweinsteiger, der immer noch nicht ins Teamtraining einsteigen konnte.

Nachdem sein Knöchel endlich schmerzfrei ist, bekommt er nun Knieprobleme nicht in den Griff, sein Comeback kann noch dauern. Pep gibt zu, dass das seinen Vize-Kapitän runterzieht, "ihn im Kopf ein bisschen beschäftigt. Er ist hier, um zu spielen – nicht um Fahrrad zu fahren oder zu laufen."

Die anderen Bayern scheinen derweil verstanden zu haben, was im Frühjahr 2014 auf sie zukommt. Eine Hetzjagd – jeder will den Klub-Weltmeister unbedingt besiegen, ihn in die Knie zwingen.

"Mit halber Kraft werden wir gar nichts erreichen", sagt Thomas Müller. "Die ersten Spiele sind ganz entscheidend: Unser Ziel muss es sein, dass die anderen das Thema Meisterschaft schnell abhaken. Jetzt müssen wir wieder den Wettkampfgeist entwickeln, der uns stark gemacht hat." Denn die Jagd auf Bayern ist eröffnet.

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