Uli Hoeneß: FC Bayern macht es bei Transfers anders als Pep Guardiola

Uli Hoeneß hat am Dienstag eine noch nie dagewesene Transferoffensive des FC Bayern angekündigt. Auf der Finanzmesse MMM hat der Bayern-Boss dabei auch erklärt, worin der große Unterschied der Münchner zu Pep Guardiolas Klub Manchester City besteht.
| AZ/pcl
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München - Bayern-Boss Uli Hoeneß hat nicht weniger als das "größte Investitionsprogramm in der Geschichte des FC Bayern" angekündigt. 200 Millionen Euro sollen Medienberichten zufolge ausgegeben werden.

FC Bayern: Rekordtransfer Nicolas Pépé?

Dabei machte Hoeneß auch deutlich, woher das Geld kommen soll, mit dem zum Beispiel Nicolas Pépé aus dem französischen Lille in die Säbener Straße gelockt werden soll: aus den Sparbüchern des FC Bayern. Diese sind gut gefüllt, schließlich soll der Verein ein Angebot über 80 Millionen Euro für den 23-jährigen Angreifer hinterlegt haben, berichtete "beIN Sports" zuletzt.

"Ich bin stolz darauf, dass wir in einem solchen Fall nicht in die Kreditabteilung, sondern die Festgeldabteilung der Bank gehen", sagte Hoeneß bei einem öffentlichen Interview auf der Münchner Finanzmesse MMM.

Uli Hoeneß: "Der Scheich überweist die Summe"

Gleichzeitig machte Hoeneß auch klar, worin der größte Unterschied zwischen der Transferstrategie des FC Bayern und englischen Klubs liegt. In diesem Fall: Premier-League-Verein Manchester City, wo Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola als Trainer tätig ist.

"Mein Freund Pep hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet", erzählte Hoeneß. Guardiola sammele "ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich". Gemeint ist Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan, Hauptanteilseigner der Citizens. Mehr als 1,5 Milliarden Euro hat dieser laut "kicker" in den vergangenen Jahren vom Persischen Golf nach England gepumpt.

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"Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sieht die Videos an, und der Scheich überweist die Summe", erklärte Hoeneß weiter. Am nächsten Tag müsse der Scheich nur den Gashahn ein paar Millimeter weiter aufdrehen, und schon habe er das Geld wieder drin.

Von derartigen Geldströmen können wohl selbst die Bayern und Hoeneß nur träumen.

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