"Tut mir leid" - Guardiola entschuldigt sich bei Bremen

Trainer Pep Guardiola hat es als großes Glück bezeichnet, zum Abschluss seiner Zeit beim FC Bayern München noch einmal im Endspiel um den DFB-Pokal zu stehen. Und er findet tröstende Worte für Werder Bremen.
| AZ, SID
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Pep Guardiola freut sich auf das Finale im DFB-Pokal am 21. Mai in Berlin.
firo/augenklick Pep Guardiola freut sich auf das Finale im DFB-Pokal am 21. Mai in Berlin.

München - "Natürlich bin ich glücklich, noch einmal dieses schöne Finale in Berlin zu spielen. Ich habe einmal erlebt, was es bedeutet", sagte er nach dem wenig überzeugenden 2:0 (1:0) gegen Werder Bremen im Halbfinale. Vor zwei Jahren hatte Guardiola in seiner ersten Saison mit den Münchnern das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund gewonnen (2:0 n.V.).

Thomas Müller stellte am Dienstabend mit einem Kopfballtreffer (30.) und einem allerdings unberechtigten Foulelfmeter (71.) den 21. Einzug des Rekordsiegers (17 Titel) ins Pokalfinale sicher. Am 21. Mai trifft der FC Bayern auf Hertha BSC oder Dortmund. Beide spielen am Mittwochabend. Gegen den BVB war der FC Bayern im Vorjahr im Halbfinale gescheitert.

 

Bremer hadern mit dem Schiedsrichter

 

"Danke", sagte Guardiola nach dem Spiel, "danke, dass mir die Spieler die Möglichkeit geben, noch eine Woche länger mit ihnen zu arbeiten." Zunächst aber, betonte er, wolle er sein Augenmerk auf das Bundesligaspiel am Samstag bei Hertha BSC und anschließend auf das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atlético Madrid legen (27. April).

Lesen Sie hier: Die Stimmen zum Spiel

Die Bremer dagegen haderten ein wenig mit Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg). Dass er das Eigentor von David Alaba nicht anerkannte, weil Fin Bartels den Österreicher gefoult hatte, konnten sie noch nachvollziehen. Nicht aber, dass der Unparteiische wenig später auf Strafstoß entschied - und tatsächlich hatte Janek Sternberg den eingewechselten Arturo Vidal nicht berührt. Müller verwandelte eiskalt.

"Der Elfmeter war kein Elfmeter. Es tut mir Leid", sagte selbst Guardiola und betonte, auf so eine Art wolle er eigentlich nicht gewinnen. Sein Kollege Viktor Skripnik wollte zu der Entscheidung lieber nichts sagen, er betonte lieber: "Mit einer solchen Einstellung müssen wir vor den letzten vier Spielen keine Angst haben."

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