Thomas Tuchel auf Pep Guardiolas Spuren: Thiago oder nix?

Die Zukunft von Bayerns Mittelfeldregisseur Thiago ist weiter ungewiss. Schaltet sich jetzt Paris St. Germain in den Poker um den Spanier ein?
| Thomas Becker
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Thiago spielt seit 2013 beim FC Bayern.
Tom Weller/dpa Thiago spielt seit 2013 beim FC Bayern.

München - Der Vertrag von Mittelfeld-Edelfuß Thiago Alcantara läuft im kommenden Jahr aus, einen neuen seines Arbeitgebers FC Bayern hat der Spanier unterschriftsreif vorliegen, und das schon seit einer ganzen Weile.

Unterschrieben hat er immer noch nicht – was womöglich nicht nur an Jürgen Klopp, sondern auch an Thomas Tuchel, der sich am Freitagabend mit Paris den Ligapokal sicherte, liegt. Der vom Emirat Katar ausgiebig alimentierte Hauptstadtklub Paris Saint-Germain ist laut "Le10Sport" offenbar bereit, sich die Dienste des Spaniers 30 Millionen Euro kosten zu lassen.

Bericht: PSG-Gespräche mit Bayern laufen bereits

Dies ist angeblich der Preis, den die Münchner für Thiago aufrufen. Eine Zahl, bei der sie beim schon länger interessierten FC Liverpool wohl etwas zurückgezuckt sind. Anders PSG: Gespräche mit dem FC Bayern sollen bereits laufen, heit es. Sportdirektor Leonardo ist auf der Suche nach Mittelfeldspielern. Die Position sei intern als Problemzone ausgemacht worden.

Neben Thiago gilt auch Sergej Milinkovic-Savic von Lazio Rom als Option, doch der 25-jährige Serbe dürfte deutlich teurer sein als Thiago mit seinen schon 29 Jahren. Bayern-Trainer Hansi Flick wird die jüngsten Gerüchte um seinen heiß geliebten Mittelfeldmann mit wachsendem Unhehagen verfolgen.

Flick kämpft um Thiago

Der 55-Jährige weiß um Thiagos Wunsch, nochmal etwas Anderes, Neues zu erleben, hofft aber dennoch auf einen Verbleib des Spaniers in München. "Auf jeden Fall werde ich mich einsetzen mit allem, was ich habe. Auch wenn ich weiß, dass es vielleicht bei Thiago nicht ganz so einfach ist", hatte Flick schon nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale gesagt. Thiago sei "ein außergewöhnlicher Spieler", so Flick.

Seit sieben Jahren ist der Edelkicker für den Rekordmeister aktiv, wurde dabei in jedem Jahr Deutscher Meister sowie vier Mal Pokalsieger und kam insgesamt 231 Mal für die Münchner zum Einsatz. Da auch Philippe Coutinhos Verbleib bei Bayern als eher unwahrscheinlich gilt und es den Leverkusener Kai Havertz offenbar doch eher an die prall gefüllten Geldtöpfe in der britischen Premier League zieht, könnte sich demnächst im Mittelfeld des FC Bayern ohne Thiago die ein oder andere unangenehme Lücke auftun. Für den Spanier wiederum wäre das Zusammenspiel mit Ausnahmekönnern wie Neymar und Mbappé sicher auch reizvoll.

 Lesen Sie hier: Trio verletzt - Personalsorgen bei Bayerns Gegner FC Chelsea

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