Thomas Müller fordert: Wir müssen den Arsch zusammenkneifen

Thomas Müller hat Mühe, den DFB-Pokal-Wahnsinn gegen den FC Heidenheim zu verarbeiten. Mit Blick auf den Bundesliga-Gipfel gegen den BVB hat der Weltmeister eine unmissverständliche Forderung an seine Kollegen.
| Patrick Mayer
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Ins Wanken geraten: Thomas Müller und der FC Bayern gegen den FC Heidenheim.
imago/MIS Ins Wanken geraten: Thomas Müller und der FC Bayern gegen den FC Heidenheim.

München - Man sah es ihm an: Thomas Müller wusste nicht so recht, was er mit diesem 5:4 gegen den FC Heidenheim anfangen soll. Klar: Der FC Bayern hatte gerade einen zweifellos unangenehmen Gegner in UInterzahl bezwungen, doch er Rekordmeister ließ auch zu, dass der schwäbische Zweitligist nach zwei Tore Rückstand zwischenzeitlich wieder auf 4:4 ausglich.

Thomas Müller: "Ich muss mir vielleicht Rat holen"

Ohnehin stimmen vier Gegentore wenige Tage vor dem Bundesliga-Gipfel gegen den BVB (Samstag, 18.30 Uhr, live bei Sky und im AZ-Liveticker) bedenklich. "Ich weiß nicht, wie ich dieses Spiel einordnen soll. Ich muss mir vielleicht Rat von außen holen, vielleicht meine Familie fragen. Ich weiß es nicht", meinte Müller bei Sky und blickte ratlos drein: "Wir waren dann doch noch da, auch, wenn sich dieses 5:4 nicht gut anfühlt."

Mit Blick auf das Spitzenspiel gegen die Borussia forderte der 29-Jährige unmissverständlich: "Wir müssen den Arsch zusammenkneifen gegen die Dortmunder." Für Trainer Niko Kovac begann bereits unmittelbar nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale die Ursachenforschung. Und die Analyse, was gegen den BVB dringend besser laufen sollte.

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