Supercup-Sieg: Erster Profi-Titel für "Titelhamster" Julian Nagelsmann

Mit dem Supercup holt Bayern-Trainer Julian Nagelsmann seinen ersten Titel im Profigeschäft. Viele weitere sollen hinzukommen. "Ich würde gerne ein Titel-Hamster sein."
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Julian Nagelsmann mit seinem ersten Profi-Titel, dem Supercup.
Julian Nagelsmann mit seinem ersten Profi-Titel, dem Supercup. © imago/Uwe Kraft

Dortmund/München - Julian Nagelsmann ist das erste Titelchen noch lange nicht genug. "Ich wünsche mir mehr als nur einen", sagte der neue Trainer des FC Bayern nach dem Sieg im Supercup bei Borussia Dortmund, "ich habe ja so kleine Hamsterzähne, und ich würde gerne ein Titel-Hamster sein."

Für Nagelsmann ist es der erste Titel im Profigeschäft. Denn vor seinem Supercup-Erfolg war die Titelsammlung noch recht übersichtlich: Deutscher A-Jugend-Meister 2014 mit der U19 der TSG 1899 Hoffenheim sowie 2014 und 2015 Meister der Staffel Süd/Südwest in der A-Junioren-Bundesliga – ebenfalls mit den jungen Hoffenheimern.

Kahn: "Dieser Titel ist erst der Anfang"

Das durchaus beeindruckende 3:1 (1:0) des Dauermeisters im Stadion des Pokalsiegers war auch ein Zeichen für die Bundesliga, in der viele den BVB als ernsthaften Herausforderer sehen. Denkste, sagt der FC Bayern mit dem Selbstbewusstsein aus neun Meisterschaften in Serie: "Dieser Titel ist erst der Anfang, wir haben noch viel vor", schrieb der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn bei Twitter.

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Bei Nagelsmann jedenfalls ist der Hunger geweckt. Den Löwenanteil an seinem ersten Titel als Profitrainer schrieb er seinem Vorgänger Hansi Flick zu, der als Bundestrainer auf der Tribüne saß. "Der Titel ist eine Belohnung für die Vorsaison. Ich freue mich trotzdem. Der Titel gehört aber mehr anderen als mir", sagte er.

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Robert Lewandowski, Doppeltorschütze und "wie eine Lebensversicherung" (Nagelsmann), betonte, das Statement sei "für die Mannschaft richtig super. Wir können es genießen."

Dortmund mit vielen Fehlern im Supercup

Die Bayern überzeugten, waren zielstrebig, dynamisch, körperlich auf der Höhe. Der BVB half mit vielen Fehlern, besonders von Felix Passlack auf der rechten Abwehrseite. "Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir keine Chance hatten. Die Aggressivität war da", sagte Kapitän Marco Reus, aber sein Trainer Marco Rose räumte ein, es sei "der eine oder andere" Patzer zu viel gewesen, um dem Gegner gewachsen zu sein.

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So stand am Ende der FC Bayern im goldenen Flitterregen, was besonders Leon Goretzka gefiel: "Es ist was ganz Besonderes. Es macht einen Riesenspaß, so einen Titel zu Beginn der Saison zu holen."

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