Statt Müller: Manchester hat anderen FCB-Star im Visier

Im Sturm des FC Bayern könnte es im Sommer-Transferfenster einige Bewegung geben, wenn man Medienberichten Glauben schenken mag. Offenbar ist Manchester United erneut bei Thomas Müller abgeblitzt und macht sich deshalb auf, einen anderen Offensivspieler der Roten zu verpflichten.
| az/dpa
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Erfolg weckt Begehrlichkeiten: Trotz Vertragsverlängerung gibt es wieder Gerüchte um einen Weggang von Thomas Müller.
GES-Sportfoto Erfolg weckt Begehrlichkeiten: Trotz Vertragsverlängerung gibt es wieder Gerüchte um einen Weggang von Thomas Müller.

München - Die Geschichte ist soweit eigentlich bekannt: Die Bayern lehnten im vergangenen Sommer ein Angebot für Thomas Müller von Manchester United ab. 100 Millionen Euro sollen damals geboten worden sein. Im Dezember verlängerte das bayrische Aushängeschild dann bis 2021.

Jetzt hat es der englische Traditionsverein um Trainer Louis van Gaal offenbar erneut bei Müller versucht, trotz des langfristigen Vertrags. Selbigen wollten sie laut "Daily Star" Müller anbieten - mit etwa 14,4 Millionen Euro Jahresgehalt. Doch das englische Medium zitiert Franz Beckenbauer: "Thomas hat uns versichert, dass er bleiben möchte."

 

Lewandowski: Real, Paris und Manchester interessiert?

 

Deshalb habe Manchester nun ein Auge auf Robert Lewandowski geworfen. Ein Verkauf des Polen stünde normalerweise nicht zur Debatte - doch seitdem bei den Roten über eine Verpflichtung von Gonzalo Higuain spekuliert wird, brodelt natürlich auch bei Lewandowski die Gerüchteküche. Der Topstürmer zeige sich zuletzt irritiert über ein mögliches Bayern-Interesse an Higuain.

Neben Spaniens Rekordmeister Real Madrid und anderen europäischen Fußball-Topvereinen erwägt auch Paris Saint-Germain nach Medienberichten eine Verpflichtung von  Lewandowski. Die Führung des französischen Meisters habe sich schon im September erstmals mit dem Berater des Polen, Cesary Kucharski, getroffen, berichtete das Fachmagazin "L'Équipe" am Freitag.

 

PSG-Interesse "ist eine Ehre" für Lewandowski

 

Paris, das Ersatz für den im Sommer wahrscheinlich wegziehenden Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic sucht, wolle aber in erster Linie den Portugiesen Cristiano Ronaldo (Real Madrid) oder den Brasilianer Neymar (FC Barcelona) an die Seine holen. Falls es mit keinem der beiden Wunschverstärkungen klappt, wolle Paris den Bayern ein Angebot für den 27-Jährigen unterbreiten, hieß es.

"Es ist eine Ehre, dass man sich für mich interessiert und dass die PSG-Führung über mich spricht", hatte Lewandowski am Sonntag in der TV-Sendung "Telefoot" gesagt. Bei "L'Équipe" äußerte sich Kucharski jedoch zurückhaltender. "Wir sind sehr glücklich bei den Bayern, man wird sehen, was in der Zukunft passiert." Nächste Woche habe er einen Termin beim Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge.

Auf die Frage, für welchen Betrag ein Wechsel möglich wäre ("90 oder 100 Millionen?"), sagte der Berater: "Für mich ist Lewandowski die beste Neun der Welt. Alle kennen die Preise für die besten Spieler in dieser Position, aber ich kann ihnen keine Zahl nennen. Und ich glaube auch nicht, dass die Bayern ihn verkaufen möchten."

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