Sieben Weltmeister: Die WM-Dominanz des FC Bayern

Es war ein ziemlich münchnerisches Finale. Alle sieben Bayern-Spieler im DFB-Kader waren im Einsatz. Und überhaupt: Die Spieler des Deutschen Meisters dominierten die WM in allen Belangen.
| az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der FC Bayern kann stolz auf seine Männer sein. Kein Verein stellte so viele Leistungsträger wie die Münchner.
dpa/imago Der FC Bayern kann stolz auf seine Männer sein. Kein Verein stellte so viele Leistungsträger wie die Münchner.

Rio de Janeiro – Die Weltmeisterschaft war auch eine Bayern-Show. Der Club stellte 14 Spieler im Turnier - so viel wie sonst nur noch Manchester United. Dabei fielen mit Franck Ribéry und Thiago Alcantara zwei sicher geglaubte WM-Teilnehmer verletzt aus.

Und diese Spieler zeigten allesamt, warum sie für den FC Bayern spielen. Shaqiri, Dreifachtorschütze für die Schweizer, Arjen Robben als Dribbelkönig für die Niederlande und Götze, der das DFB-Team mit seinem Traumtor zum Weltmeister-Titel schoss. Die Bayern-Spieler besetzten allesamt Führungspositionen, übernahmen Verantwortung und bestimmten den Turnierverlauf maßgeblich.

Das zeigt vor allem dier Torschützenstatistik, die der FC Bayern mit Abstand gewann. Insgesamt 18 Tore erzielten Bayern-Spieler in 64 Spielen in Brasilien. Danach folgt der FC Barcelona mit zehn Toren. Es trafen Thomas Müller (5), Xherdan Shaqiri (Schweiz/3), Arjen Robben (Niederlande/3), Toni Kroos (2), Mario Mandzukic (Kroatien/2), Mario Götze (2) und Julian Green (USA/1). Während die Tore für Barcelona nur drei Spieler erzielten, zeichneten sich bei den Bayern-Akteuren gleich sieben Spieler durch ihre Torgefährlichkeit aus.

Auch ein Großteil der Anwärter auf die Auszeichnungen "Bester Spieler" und "Bester Torhüter" kamen aus München. Arjen Robben, Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller konnten sich allesamt Hoffnungen auf den goldenen Ball machen. Dass am Ende Lionel Messi gewählt wurde, nur ein Wermutstropfen. Dass Manuel Neuer den goldenen Handschuh bekommen musste, war eigentlich schon nach der Vorrunde klar.

Die herausragende Leistung der Spieler und der WM-Titel für Deutschland kommen auch dem Club zugute. Denn die Münchner kassieren ordentlich. Bereits zum Viertelfinale war die Millionen-Marke an FIFA-Prämien überschritten. Auch die Rückkehr der WM-Helden an die Säbener Straße zu den bereits trainierenden Nicht-WM-Teilnehmern dürfte für die ganze Mannschaft nochmal ein Motivationsschub sein. Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Start in die neue Saison.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren