Serie gerissen: FC Bayern Amateure verlieren beim Chemnitzer FC

Nach zuletzt vier Siegen in Folge müssen sich die Amateure des FC Bayern wieder geschlagen geben. Am Montagabend verlor das Team von Trainer Sebastian Hoeneß unglücklich mit 0:1 - im Anschluss stand vor allem die Schiedsrichterin im Fokus.
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Bayerns Torjäger Kwasi Okyere Wriedt flog in der 39. Minute vom Platz.
imago images / HärtelPRESS Bayerns Torjäger Kwasi Okyere Wriedt flog in der 39. Minute vom Platz.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge müssen sich die Amateure des FC Bayern erstmals wieder geschlagen geben. Am Montagabend verlor das Team von Trainer Sebastian Hoeneß beim Chemnitzer FC unglücklich mit 0:1 - im Anschluss stand vor allem die Schiedsrichterin im Fokus.

Chemnitz - Dank vier Siegen aus den ersten vier Spielen starteten die Amateure des FC Bayern als stärkste Rückrunden-Mannschaft ins Kalenderjahr 2020 - nun setzte es für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß jedoch einen schmerzhaften Dämpfer.

Am Montagabend verlor die Zweitvertretung der Münchner, die auf den zu den Profis abgestellten Joshua Zirkzee verzichten musste, in Unterzahl 0:1 beim Chemnitzer FC.

Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß startete vor den Augen von Bayern-Legende Michael Ballack und Löwen-Coach Michael Köllner, der am kommenden Samstag selbst mit seinen Löwen auf die Chemnitzer trifft, gut in die Partie. Winter-Leihgabe Woo-Yeong Jeong hatte bereits in der 3. Minute die Chance zur Führung, scheiterte jedoch an CFC-Keeper Jakubov. Auch in der Folge bestimmten die Bayern das Tempo, in der 19. Minute scheiterte erneut Jeong mit einem Fernschuss. Der einzige Treffer der Partie fiel jedoch auf der anderen Seite: Niklas Hoheneder brachte die Sachsen in der 25. Minute nach einem Eckball in Führung.

In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: In der 52. Spielminute vergab Dejan Bozic eine Großchance völlig freistehend, zwölf Minuten später wurde ein guter Versuch des eingewechselten Fiete Arp abgeblockt.

Wriedt sieht äußerst diskutable Rote Karte

Für den Aufreger des Tages sorgte jedoch Schiedsrichterin Riem Hussein. Grund war ein Zweikampf zwischen Bayerns Toptorjäger Kwasi Okyere Wriedt und Daniel Bohl. Der Mittelfeldspieler der Chemnitzer hatte den Münchner Angreifer mit einem Foul zu Boden gebracht und war anschließend auf diesen gefallen. Nachdem sich Bohl im Anschluss relativ lange Zeit ließ, um von seinem Gegenspieler herunterzukommen, zuckte Wriedt kurz mit dem Bein. Schiedsrichterin Hussein zückte die Rote Karte.

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Eine klare Fehlentscheidung, wie auch Daniel Bohl im Anschluss zugab. "Ich hätte da nur Gelb gegeben", sagte der 25-Jährige im Anschluss. Eine Einschätzung, die Trainer Sebastian Hoeneß teilte. "Das ist eher eine Verwarnung an den Chemnitzer Spieler, nicht so auffällig lange auf dem Spieler liegen zu bleiben. Ein bitterer Pfiff", urteilte der Neffe von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß.

Nach der Niederlage belegen die Bayern-Amateure mit 36 Punkten Rang elf in der Tabelle, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt 13 Spieltage vor Saisonende sechs Zähler.

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