Salihamidzic erhöht den Druck auf Sané: Bayern-Star vor "Jahr der Wahrheit"

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic erhöht den Druck auf Leroy Sané, kommende Saison muss der Star liefern. "Das Jahr der Stabilisierung ist vorüber", sagt Salihamidzic.
| AZ/dpa
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Leroy Sané konnte in seiner ersten Bayern-Saison nur bedingt überzeugen.
Leroy Sané konnte in seiner ersten Bayern-Saison nur bedingt überzeugen. © imago images/Ulmer

München - Nationalspieler Leroy Sané muss sich nach Ansicht von Sportvorstand Hasan Salihamidzic in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern definitiv steigern. "Leroy hatte nach seinem Kreuzbandriss ein Jahr Verletzungspause. In der ersten Saison bei uns hat er sich wieder herangetastet, sein großes Talent und einige gute Spiele gezeigt. Aber jetzt erwarten wir, dass er Leistungsträger wird und die Mannschaft auch trägt", sagte Salihamidzic dem "kicker" (Montag).

Sané hatte im Team von Bundestrainer Joachim Löw bei der laufenden EM zwei Kurzeinsätze und einen schwachen Auftritt gegen Ungarn (2:2). Vor seiner zweiten Saison beim deutschen Rekordmeister nimmt ihn der Sportvorstand nun in die Pflicht. "Das Jahr der Stabilisierung ist vorüber. Ich habe großes Vertrauen in ihn, auch wenn er eine andere Art als andere Spieler hat", meinte Salihamidzic. "Er steht allerdings auch vor einem Jahr der Wahrheit."

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Transfers: "Verrückte Sachen wird es nicht geben"

Der 44-Jährige plädierte für notwendige Veränderungen im Kader der Münchner – aber mit Augenmaß. Dies könne aber auch zum Spagat werden, räumte der Sportchef ein. "Wir wollen die jetzige Mannschaft erhalten und in den kommenden Jahren verstärken, aber stets im Rahmen unserer Möglichkeiten", versicherte Salihamidzic. "Diese immer gültige FC-Bayern-Maxime der wirtschaftlichen Vernunft werden wir beibehalten. Verrückte Sachen wird es nicht geben."

Der FC Bayern werde bei allen Transfers nie das Gesamtgefüge gefährden. "Spieler und Führung sind gefordert, Kompromisse zu finden, damit wir alle zusammenbleiben und unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können", betonte der Sportvorstand. Dies soll den Bayern auch künftig "mit einem guten Auge, mit einer klaren Hierarchie und einer ausgewogenen Gehaltsstruktur, auf die wir immer achten werden", glücken, sagte der frühere Profi.

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