Rummenigge über Spielergehälter: "Versteht kein Mensch"

Der frühere Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge wünscht sich im Profi-Fußball eine Rückkehr zu "ein bisschen mehr Rationalität". Die Gehälter und Ablösesummen von teils über 100 Millionen Euro seien jenseits von Gut und Böse.
| AZ/dpa
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Karl-Heinz Rummenigge spricht.
Karl-Heinz Rummenigge spricht. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

"Das versteht doch kein normaler Mensch mehr", sagte Rummenigge am Mittwochabend bei der Vortragsreihe "Menschen in Europa" der "Passauer Neuen Presse".

Erfolg wegen Milliardären: Kein guter Weg, findet Rummenigge

Mit Blick auf Clubs wie den englischen Fußballverein Newcastle United, der an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung verkauft worden war, sagte der ehemalige Bayern-München-Profi: "Ich glaube es ist kein guter Weg, wenn nur noch Mannschaften Erfolg haben können, die von Milliardären oder Staaten besessen werden".

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Für die Bundesliga sei es durch die 50+1-Regel auf Dauer unmöglich, da mitzuhalten, prognostizierte der 66-Jährige. Die Vorschrift sieht im Kern vor, dass immer der Mutterverein und nie ein externer Geldgeber die Stimmenmehrheit an einer ausgegliederten Kapitalgesellschaft besitzen muss.

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