Rummenigge, Beckenbauer, Tönnies: Besuch bei Uli Hoeneß

Uli Hoeneß hat laut einem "Bild"-Bericht am Samstag seinen zweiten Freigang zu Hause verbracht. In seinem Anwesen am Tegernsee bekam er prominenten Fußball-Besuch. Worum es bei dem Treffen ging.
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Uli Hoeneß bekam bei seinem zweiten Freigang hohen Besuch von Karl-Heinz Rummenigge (o.), Clemens Tönnies (m.) und Franz Beckenbauer.
dpa/AZ Uli Hoeneß bekam bei seinem zweiten Freigang hohen Besuch von Karl-Heinz Rummenigge (o.), Clemens Tönnies (m.) und Franz Beckenbauer.

München – Nach seinem ersten Ausgang am 20. September durfte Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß (wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren verurteilt) am Samstag zum zeiten Mal die JVA Landsberg für einige Stunden verlassen. Kaum zu Hause in seinem Anwesen im oberbayerischen Bad Wiessee am Tegernsee, rollte schon prominenter Besuch an, wie die "Bild" erfahren hat.

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Wen empfing Uli Hoeneß?

Zu Gast waren der Schalke-Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, Kaiser Franz Beckenbauer und Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Dem Bericht zufolge sollen seine Gäste gegen 14 Uhr in getrennten Autos angereist sein. Das Treffen habe zwei Stunden gedauert, dann rollten die Fußball-Bosse wieder aus der Einfahrt des Anwesens. Wenig später habe auch Hoeneß mit Frau Susi die Villa verlassen und sei nach Landsberg zurückgekehrt.

Worum ging es bei dem Treffen?

Für Schalke-Boss Clemens Tönnies soll es sich nach eigener Aussage rein um einen privaten Besuch gehandelt haben. Hoeneß und er sind seit 20 Jahren gut befreundet. Außerdem setzen sie sich gemeinsam für eine Kinder-Hilfsstiftung ein und betreiben beide große Fleischverarbeitungsbetriebe.

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Fanz Beckenbauer begründete seinen privaten Besuch mit mehreren abgelehnten Besucheranträgen bei der JVA Landsberg. Der Kaiser freute sich offensichtlich über Hoeneß' Verfassung. Während seiner Haftzeit habe er bereits 18 Kilo abgenommen, sich mit seiner schwierigen Situation so gut wie möglich arrangiert. Karl-Heinz Rummenigge, der Hoeneß bereits im Knast besucht hatte, äußerte sich nicht zu dem Ausflug an den Tegernsee.

Eines scheint sicher: Es dürfte viel über Fußball gesprochen worden sein. Hoeneß, der sich auch in Landsberg über das Geschehen im Fußball-Zirkus auf dem Laufenden hält, soll möglicherweise ab Januar bei seinen Freigängen wieder an der Säbener Straße arbeiten.

Die Vorbereitungen auf sein angekündigtes Comeback beim Rekordmeister ("Das war's noch nicht") laufen.

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