Ribéry führt Bayern zum 4:1-Sieg gegen Cottbus

München (dpa) - Der FC Bayern München hat seine Pflichtaufgabe gegen Energie Cottbus souverän gelöst. Angeführt von Wirbelwind Franck Ribéry besiegte der deutsche Fußball-Meister das Bundesliga-Schlusslicht nach einem 0:1-Rückstand noch deutlich mit 4:1 (2:1).
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Der überragende Münchener Ribery bejubelt mit Klose das dritte Bayern-Tor.
dpa Der überragende Münchener Ribery bejubelt mit Klose das dritte Bayern-Tor.

München (dpa) - Der FC Bayern München hat seine Pflichtaufgabe gegen Energie Cottbus souverän gelöst. Angeführt von Wirbelwind Franck Ribéry besiegte der deutsche Fußball-Meister das Bundesliga-Schlusslicht nach einem 0:1-Rückstand noch deutlich mit 4:1 (2:1).

Vor 69 000 Zuschauern erzielten der herausragende Ribéry mit einem wunderbaren Freistoß (29.), Martin Demichelis (38.), Miroslav Klose (54.) und Luca Toni (59.) die Tore für den Titelverteidiger, der im Dreikampf mit den kommenden Gegnern Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim die Chance auf die Herbstmeisterschaft wahrte. «Jetzt geht's zum Endspurt und da wird's spannend», meinte Bayern-Manager Uli Hoeneß, der Aufsteiger Hoffenheim als «ganz klar» stärker als den gestürzten Tabellenführer Leverkusen einschätzt.

Cottbus war durch einen Freistoß von Ervin Skela (25.) überraschend in Führung gegangen - am Ende gab es für die Lausitzer die sechste Niederlage im sechsten Gastspiel in München (3:22 Tore). «Das war ein Klassenunterschied», kommentierte Torhüter Gerhard Tremmel, der eine noch höhere Niederlage der Gäste verhinderte.

Es war einmal mehr der nicht zu stoppende Ribéry, der dem Bayern-Spiel seinen Stempel aufdrückte - und zudem im sechsten Spiel in Serie «sein» Tor erzielte. Dieses Mal war es ein aus 20 Metern perfekt über die Mauer gezirkelter Freistoß, bei dem Tremmel ohne jede Abwehrchance war. 127 Ballkontakte wurden für den Franzosen gezählt. «Franck sorgt immer wieder für Akzente», kommentierte Trainer Jürgen Klinsmann, der neben dem Gegentor nur einen Minuspunkt bemängelte: «Wir hätten uns noch ein paar Tore mehr gewünscht.»

Das Warmschießen für das Champions-League-Heimspiel gegen Steaua Bukarest begann schon in der 3. Spielminute mit einem Pfostenschuss von Klose. Weitere Münchner Chancen insbesondere durch die Stürmer Toni und Klose vereitelte im Anschluss Tremmel. Nach vorne ging bei Cottbus wenig, aber gleich der erste Torschuss saß: Skelas Freistoß von der Seitenlinie fand an den Bayern-Verteidigern Massimo Oddo und Lucio sowie dem unentschlossenen Torwart Michael Rensing vorbei den Weg ins Netz.

Durch Ribéry schlugen die Bayern postwendend zurück und gingen auch noch vor der Pause in Führung, weil Demichelis nach präziser Flanke von Rechtsverteidiger Oddo unbedrängt einköpfen konnte. Nach dem Seitenwechsel sorgte das Klinsmann-Team rasch für klare Verhältnisse: Zunächst servierte Ribéry den Ball auf den Kopf von Klose - 3:1. Dann erzielte auch der im Strafraum sehr präsente Toni, der auf insgesamt 13 Torschüsse kam, nach Ecke seines italienischen Landsmannes Oddo volley sein sechstes Saisontor. Danach nahmen die Bayern ein wenig Gas raus, was für Hoeneß verständlich war: «Man muss die Kräfte schonen. Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit.»

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