Prädikat Spitzenspiel: Bayerns Offensivpower trifft auf BVB-Abwehrbollwerk

Der FC Bayern ist am Samstag beim Gipfeltreffen in Dortmund zu Gast. Es ist das Duell der besten Offensive gegen die beste Defensive der Liga.
| Christina Stelzl
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Dortmunds Manuel Akanji (l.) im Zweikampf mit Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski.
Dortmunds Manuel Akanji (l.) im Zweikampf mit Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski. © imago images / Poolfoto

München - Showdown im Signal Iduna Park! Der "deutsche Clásico" steht mal wieder an, wenn Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) den FC Bayern empfängt.

Seit vergangenem Wochenende hat die Partie auch tabellarisch die Bezeichnung "Topspiel" verdient. Erstmals nach dem fulminanten Auftaktsieg gegen Schalke 04 (8:0) grüßen die Münchner wieder von der Tabellenspitze und reisen somit als Spitzenreiter zum punktgleichen Verfolger aus Dortmund. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre hat seit dem letzten Spieltag mit Rang zwei auch die beste Platzierung in der aktuellen Saison inne.

FC Bayern trifft im Durchschnitt vier Mal pro Spiel

In Dortmund trifft am Samstag zudem die beste Defensive der Liga auf die beste Angriffsreihe im Fußball-Oberhaus. An den ersten sechs Spieltagen durfte das Team von Hansi Flick insgesamt 24 Mal jubeln, so oft wie kein anderes Team. Im Durchschnitt trafen die Bayern bisher also vier Mal pro Partie, mindestens allerdings ein Mal.

Angeführt wird Bayerns Offensivpower von Toptorjäger Robert Lewandowski, der bereits bei zehn Saisontreffern steht. Der Erzrivale aus Dortmund erzielte bisher 13 Tore und liegt damit mit weitem Abstand hinter den Münchnern auf Rang zwei.

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Dortmund bisher erst mit zwei Gegentoren

Auf der anderen Seite überzeugen die Dortmunder in dieser Spielzeit durch ihre beständigen Defensivleistungen. Lediglich bei der bisher einzigen Saison-Niederlage gegen den FC Augsburg (0:2) musste Torwart Roman Bürki hinter sich greifen, alle anderen Partien endeten zu Null. Hinter Dortmunds Abwehrbollwerk um den Ex-Münchner Mats Hummels stehen mit RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg zwei Vereine – beide haben jeweils vier Gegentore.

Während die Offensive des deutschen Rekordmeisters bereits in absoluter Top-Form ist, hat die Defensive noch Nachholbedarf. Mit bisher neun Gegentoren liegen die Münchner in dieser Statistik nicht nur weit hinter Spitzenreiter Dortmund, sondern ziehen auch gegen Mannschaften wie Werder Bremen (8), Union Berlin (7) oder Aufsteiger VfB Stuttgart (7) den Kürzeren. Manuel Neuer blieb in dieser Saison nur gegen Schalke 04 (8:0) sowie gegen Eintracht Frankfurt (5:0) ohne Gegentreffer.

Zwei starke Bilanzen der zwei Bundesliga-Topteams – von denen allerdings eine am Samstag eine kleine Delle erhalten könnte.

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