Piqué, Luiz, Silva - Plant Bayern den Mega-Transfer?

Der Konkurrenzkampf beim FC Bayern ist schon jetzt so groß wie noch nie. Der Rekordmeister plant aber offenbar weitere Millionen-Investitionen. Sportvorstand Sammer appelliert an den Teamgeist.
| SID
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Der Konkurrenzkampf beim FC Bayern München ist schon jetzt so groß wie noch nie. Der Rekordmeister plant aber offenbar weitere Millionen-Investitionen in sein Starensemble. Sportvorstand Sammer appelliert an den Teamgeist.

München  - Schon jetzt appelliert Matthias Sammer mit Nachdruck an den Teamgeist seiner Stars. Der Sportvorstand von Bayern München befürchtet angesichts des riesigen Konkurrenzkampfes offenbar Unruhe im hochkarätig besetzten Kader des Triple-Siegers. Doch die könnte sogar noch größer werden. Angeblich plant der deutsche Fußball-Rekordmeister nach dem Transfer des Dortmunder Stürmers Robert Lewandowski im Sommer auch noch die Verpflichtung eines Krachers für die Abwehr. Dies berichtet die Bild-Zeitung und bringt Weltklasse-Verteidiger wie Gerard Piqué (Barcelona), David Luiz (Chelsea) oder Thiago Silva (Paris) ins Gespräch.

(Noch) Zukunftsmusik – die Realität beim FC Bayern, der am Samstag (16.00 Uhr/Servus TV) bei Red Bull Salzburg seine Generalprobe für den Rückrundenstart (24. Januar in Gladbach) absolviert, ist für einige Profis ohnehin hart genug. Da Trainer Pep Guardiola bis auf den Langzeitverletzten Holger Badstuber derzeit alle Profis zur Verfügung stehen, droht einigen Nationalspielern in den kommenden Monaten die harte Ersatzbank.

Doch dies scheint Sammer nicht zu stören. "Wir müssen perspektivisch denken und uns stets verbessern. Das machen wir unter anderem durch neue Transfers", sagte der 46-Jährige der Bild. Selbst Mario Mandzukic soll trotz des Lewandowski-Deals gehalten werden. Zunächst richtet Sammer aber das Augenmerk auf die anstehende Saison – und dies nicht ohne eine gewisse Skepsis. "Wenn ich keine Verletzten mehr habe, bin ich happy. Aber dann müssen wir den Beweis antreten, dass wir Teamgeist haben", sagte er unlängst der Sport Bild und fügte an: "Es haben immer alle von Teamgeist gesprochen. Jetzt wird es Situationen geben, die dem ein oder anderen nicht schmecken. Dann muss man sich an diese Worte erinnern. Darauf werden wir sehr genau achten."

Auch Nationalspieler Thomas Müller richtete eineinhalb Wochen vor dem Bundesligastart der Bayern einen Appell an seine Kollegen. "Es tritt jetzt das ein, was wir schon immer gesagt haben: Wir sind ein Team. Wir haben sehr viele gute Spieler, zu viele für nur eine Elf. Da muss jeder professionell und kameradschaftlich damit umgehen", sagte der 24-Jährige dem Münchner Merkur. Der FC Bayern wolle möglichst alle Titel gewinnen, "dafür brauchen wir jeden. Und wenn dann einer mal nicht spielt, darf er auch nicht beleidigt sein. Sondern muss trotz allem alles für die Mannschaft geben", betonte Müller. Das Risiko, "dass Spannungen entstehen können, ist jetzt natürlich um einiges größer", ergänzte er in Sport Bild. Man müsse "das eigene Ego zurückstellen".

Ohne Badstuber haben derzeit 16 Profis der Bayern, inklusive Rafinha, die Weltmeisterschaft in Brasilien im Blick. Durch zu geringe Spielzeiten könnte das große Ziel gefährdet sein. Vor allem im Mittelfeld haben die Münchner ein Überangebot an Hochkarätern: In Arjen Robben, der nach seiner Verletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Thiago, Javi Martínez, Mario Götze, Müller, Xherdan Shaqiri und auch Kapitän Philipp Lahm kämpfen zehn Spieler um fünf Plätze. Selbst Vize-Kapitän Schweinsteiger, der nach längerer Verletzungspause um den Anschluss kämpft und immer noch nicht das volle Pensum absolviert, darf sich nicht zu sicher sein...

 

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