Oliver Kahn einigt sich mit Torwarthandschuh-Hersteller

Vor Gericht hat Oliver Kahn gegen einen Hersteller von Torwarthandschuhen geklagt, weil diese offenbar unrechtmäßig mit dem Namen "Titan" geworben hatten. Jetzt kam es zu einer Einigung.
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Matthias Balk/dpa

München - Es gibt nur einen Titan - zumindest wenn es nach Oliver Kahn geht. Deshalb verklagte der ehemalige Nationaltorwart auch den Torwarthandschuh-Hersteller . Kahn sah darin seine Namensrechte verletzt und verlangte die Unterlassung der Namensnutzung und Schadenersatz. Die Klage wurde damit begründet, dass er ältere Rechte auf den Namen "Titan" habe.

Am Donnerstag haben sich Oliver Kahn und die TITAN GmbH vor Gericht auf einen Vergleich geeinigt. Darüber, wie sich die Parteien geeinigt haben, wurde Stillschweigen vereinbart. Damit geht der Prozess, der bereits 2018 begann, friedlich zu Ende.

Oliver Kahn sieht Namensreche verletzt

In seiner aktiven Zeit als Torwart wurde Kahn immer wieder "Titan" oder "Torwart-Titan" genannt. Deshalb sah er durch die TITAN GmbH seine Namensrechte verletzt, da er seiner Meinung die älteren Rechte darauf habe. Die Gegenseite argumentierte, dass die Karriere von Kahn schon eine Weile zurückliege und der Name des Herstellers nichts mit dem ehemaligen Torwart zu tun habe.

Ob Oliver Kahn von dem Hersteller eine Geldsumme als Entschädigung erhalten hat, die Firma ihren Namen ändern muss oder weiterhin "TITAN" heißen darf ist bisher nicht bekannt.

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