Niko Kovac: Das müssen sich die Bayern vorwerfen

Der FC Bayern strauchelt in Freiburg und verliert die Tabellenführung an Borussia Dortmund. Niko Kovac findet nach dem Remis im Breisgau klare Worte.
| Christina Stelzl
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War mit dem Auftritt des FC Bayern nicht zufrieden: Niko Kovac.
imago/Pressefoto Baumann War mit dem Auftritt des FC Bayern nicht zufrieden: Niko Kovac.

München - Der FC Bayern muss im Meisterschaftsduell einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen den SC Freiburg kam der Rekordmeister nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Für Bayern-Coach Niko Kovac lag das vor allem an zwei Umständen: "In der ersten Halbzeit haben wir nicht so agiert, wie ich es mir vorgestellt habe. Es war ein offener Schlagabtausch, wir sind defensiv nicht so gut gestanden. Und in der zweiten Halbzeit haben wir die Vielzahl der Chancen nicht genutzt“, sagte der 47-Jährige im Anschluss der Partie bei "Sky".

Weiter meinte er: "Wir müssen zwei gute Halbzeiten abrufen, mit dem Ablauf der zweiten Halbzeit war ich sehr zufrieden, mit der ersten Halbzeit nicht. Das haben wir uns wieder selbst eingebrockt, darüber bin ich sehr verärgert."

FC Bayern: Kovac kritisiert die Einstellung

Nach dem Interview wiederholte und bekräftigte der Kroate seinen Ärger auf der Pressekonferenz: "Ich bin über das Ergebnis nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert, weil wir es nicht geschafft haben, uns nach der nicht so guten ersten Halbzeit, mit der guten zweiten Halbzeit zu belohnen."

Kovac kritisierte auf der PK zudem die Einstellung seiner Spieler: "Das Entscheidende war, dass wir nicht in das Spiel reingegangen sind, so wie ich es mir vorgestellt habe. Der Eine oder Andere dachte, dass wird schon. Aber das wird es nicht, gerade hier in Freiburg."

Der Bayern-Trainer hätte sich von seinem Team dagegen mehr Kampfgeist gewünscht, "wenn du es nicht machst, wie wir in der ersten Halbzeit, dann wird es schwierig". 

Bayern verliert Tabellenführung an den BVB

Durch das Remis im Breisgau verlor der FC Bayern die Tabellenführung wieder an Borussia Dortmund, das sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg durch einen späten Doppelpack von Paco Alcacer 2:0 gewonnen hat.

Vor dem Bundesliga-Gipfel nächste Woche (18.30 Uhr, live bei Sky und AZ-Liveticker) liegt der BVB nun zwei Punkte vor den Münchnern. "Es erhöht sicherlich den Druck, aber ich gehe davon aus, dass meine Spieler wissen, worum es in diesem Spiel geht", analysierte Kovac und erklärte: "Nächste Woche müssen wir gewinnen, um noch richtig im Rennen zu bleiben." 

Lesen Sie hier: Noten zum FC Bayern - Drei Mal die Fünf und keine Zwei für die Bayern

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