Neue Corona-Maßnahmen: FC Bayern nur noch vor 18.750 Zuschauern in der Allianz Arena

Die Corona-Verschärfungen haben auch Auswirkungen auf den FC Bayern. In Zukunft darf der Rekordmeister die Heimspiele in der Allianz Arena nur noch vor bis zu 18.750 Zuschauern austragen.
| AZ/SID
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Die Münchner Allianz Arena darf künftig nur noch zu 25 Prozent gefüllt werden. (Archivbild)
Die Münchner Allianz Arena darf künftig nur noch zu 25 Prozent gefüllt werden. (Archivbild) © imago images/MIS

München – Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für Bayern einen "de-facto-Lockdown für Ungeimpfte" beschlossen und wird wegen der sich zuspitzenden Coronalage auch die Maßnahmen für den Sport verschärfen.

So soll die Auslastung von Stadien und Hallen bei Sportveranstaltungen wie den Spielen des deutschen Rekordmeisters Bayern München auf "maximal 25 Prozent" beschränkt werden, für Zuschauer gelte die 2G+-Regel. Geimpfte und Genesene müssen dann zusätzlich einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen.

Eingeschränkte Kapazität: Drei Bayern-Heimspiele betroffen

Bei einer Obergrenze von 25 Prozent Auslastung sind in der Arena von Bayern München maximal 18.750 Zuschauer zugelassen. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 15. Dezember und betrifft die Heimspiele gegen Arminia Bielefeld (27. November), den FC Barcelona (8. Dezember) und den FSV Mainz 05 (11. Dezember).

Die verringerte Kapazität hat natürlich auch Konsequenzen für Ticketbesitzer. Bereits erworbene Tageskarten für das Spiel gegen Bielefeld sind nicht mehr gültig und werden laut Mitteilung des FC Bayern voraussichtlich in der kommenden Woche erstattet. Jahreskarten haben bis auf Widerruf ebenfalls keine Gültigkeit mehr, über eine Erstattung werden alle Jahreskarteninhaber separat informiert.

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Söder appelliert an Kimmich: Wäre "ein Riesensignal"

Die Maßnahmen sollen am Dienstag im Landtag beschlossen werden und bis zum 15. Dezember gelten. Im Fall des noch ungeimpften Bayern-Profis Joshua Kimmich sprach sich Söder zudem erneut für das 2G-Modell auch für Profi-Fußballer aus, dies wäre "sinnvoll", sagte er. 

Eine Impfpflicht für Profisportler sei rechtlich schwierig umzusetzen, sagte Söder, wäre aber "ein Riesensignal, dass eine Identität zwischen Fans und Spielern herrscht. Denn die Fans im Stadion müssen viel auf sich nehmen. Und für die Fans sind die Fußballspieler da. Ich weiß auch, dass sich die Verantwortlichen der Liga und der Vereine sehr darum bemühen. Letztendlich ist es so, dass jeder, der sich nicht dazu bereit erklärt, diesen Weg zu gehen, seinem Verein keinen großen Gefallen tut."

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