Müller zur DFB-Krise: "Keiner von uns ist zurückgetreten"

Thomas Müller scheint offen für eine Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft - zurückgetreten sei er ja nie, so der Bayern-Stürmer.
| AZ/dpa
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Spielten einst gemeinsam in der deutschen Nationalmannschaft. Jérôme Boateng (l.), Thomas Müller (m.) und Mats Hummels.
Spielten einst gemeinsam in der deutschen Nationalmannschaft. Jérôme Boateng (l.), Thomas Müller (m.) und Mats Hummels. © Federico Gambarini/dpa

München -  "Wie gesagt, keiner von uns ist zurückgetreten", sagte der Weltmeister von 2014 nach dem 1:1 seines FC Bayern gegen Werder Bremen am Samstag bei Sky. Er sei aber "nicht der Meinung, dass wir über Spieler diskutieren sollten".

Nach der 0:6-Niederlage der DFB-Auswahl am vergangenen Dienstag in Spanien "sollten wir über andere Dinge diskutieren". Sein "Hauptfokus" liege zudem "auf dem Verein".

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Müller war wie sein Münchner Teamkollege Jérôme Boateng und der Dortmunder Mats Hummels im März 2019 von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert worden. Der 60-Jährige begründet die Entscheidung mit dem personellen Umbruch, bislang ist er von seinem Kurs nicht abgewichen.

Von verschiedenen Seiten wurde die Rückkehr von zumindest Teilen des Trios aber immer wieder gefordert - nicht zuletzt nach dem Spanien-Spiel von etlichen Experten.

Müller äußerte am Samstag: "Man leidet natürlich mit seinen Mitspielern im Verein und den früheren Nationalmannschaftskollegen sowie den Zuschauern mit." Die Fans sehnten "sich danach, dass es wieder gut läuft", sagte der 31-Jährige. "Zurzeit ist sehr viel Negativität um das Thema herum, das tut einem schon weh."

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